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Mutlos, willenlos, harmlos: Fußball-Bundesligist 1. FC Köln befindet sich auf Talfahrt und ist in Abstiegsgefahr. Trainer Zvonimir Soldo hat eine Menge falsch gemacht.
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Der Leisetreter:
Soldo ist kein Freund lauter Worte. Im Gegenteil: Der Coach ist äußerst leise und gilt als zu ruhig. Gerade im Kölner Abstiegskampf, wenn es rappeln muss, könnte das zum Verhängnis werden.
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Fehlende Autorität:
Soldo lässt sich von einigen Spielern auf der Nase herumtanzen. Kapitän Novakovic kritisierte sogar öffentlich, dass er von einer Party in Slowenien verfrührt heimreisen musste - und leistete sich dann wie Teamkollege Brecko ein schlechtes Spiel. Die von Soldo vorgenommenen Auswechselungen ließen das Duo sichtlich kalt.
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Taktische Fehler:
Einige Entscheidungen, die Soldo zuletzt traf, waren schlichtweg falsch. Stürmer Ishiaku setzte er beim Spiel in Gladbach auf der "10" ein, wo der "Büffel" völlig fehl am Platze war. Ehret muss häufig als Linksverteidiger ran, obwohl er seine Qualitäten offensiv hat. Und für Stürmer Podolski hat Soldo noch gar keine feste Position gefunden.
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Podolskis Flaute:
Natürlich ist Lukas Podolski für seine stellenweise miserablen Auftritte verantwortlich. Seit 791 Minuten ist der Nationalspieler im Verein ohne Tor. Doch Soldo schafft es nicht, seinen Stareinkauf richtig einzusetzen und ihn stark zu machen.
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Kein Teamgeist:
Im Kölner Kader stimmt es nicht, die fehlende Harmonie ist auf dem Spielfeld sichtbar. Vielfach meckern sich die Profis untereinander an. Soldo konnte noch keine Teamstrukturen aufbauen.
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Motivationsprobleme:
Nach der 0:4-Pleite gegen Hoffenheim musste sich Soldo bei den Fans für den desolaten Auftritt entschuldigen. Die verärgerten Stars Novakovic und Brecko konnte er ebensowenig motivieren wie den Rest des Teams.
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Kein Kopf im Team
Als aktiver Fußballer war Soldo ein Top-Mann, der auch Verantwortung übernahm. Jetzt hat er weder einen echten Regisseur, noch einen Kopf der Mannschaft für sein neues Team gefunden. Willenlos, mutlos und harmlos (erst sieben Saisontore) taumelt Köln somit der Abstiegszone entgegen.