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Zwölf Spiele, Platz acht: Nach dem Fehlstart von Bayern München in der Bundesliga wächst die Kritik an Trainer Louis van Gaal. Wir zeigen Ihnen van Gaals bisherige Fehler.
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DAS SYSTEM:
Van Gaal bevorzugt ein 4-3-3, die Bayern-Verantwortlichen wollen aber 4-4-2 spielen lassen. Weil Franck Ribery und Arjen Robben wegen Verletzungen nur selten spielen, fehlen dem Niederländer die richtigen Außenstürmer.
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DIE ABWEHR:
Van Gaal wirbelte die Abwehr des Rekordmeisters kräftig durcheinander. Braafheid und Pranjic kamen für die linke Seite, Lahm verteidigt nun rechts, Badstuber wurde von den Amateuren hochgezogen, Lucio zu Inter Mailand abgeschoben. Die Viererkette ist nicht eingespielt, wirkt unsicher. Lucios Verkauf ist ein sportliches Fiasko für die Bayern.
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DIE ZUGÄNGE:
Die Bayern holten Braafheid, Pranjic, Timoschtschuk, Olic, Baumjohann und Gomez für gute 50 Millionen Euro. Dazu Superstar Arjen Robben für mehr als 20 Millionen. Ein Spielmacher, ein Rechtsverteidiger und ein Torwart hätten dem Team gut zu Gesicht gestanden.
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DIE WECHSELSPIELE:
Der Niederländer verfolgt in München keine klare Linie, tauscht die Spieler beinahe beliebig aus. Der Taktik-Fanatiker hat seinen Spielern noch nicht ihre Aufgaben eingeimpft.
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DIE ABGÄNGE:
Die Brasilianer Ze Roberto und Lucio fehlen den Bayern sehr. Lucios Abgang schmerzt noch mehr, da für ihn gar kein Ersatz geholt wurde.
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MACHTKAMPF MIT RIBERY:
Van Gaal wollte Ribery als Spielmacher von links ins Zentrum versetzen, der Superstar ist davon nicht begeistert. Gegen Bremen brachte seine Einwechslung den Ausgleich, in Mainz verzichtete er ganz auf den Franzosen. Der Machtkampf mit Ribery könnte ihm zum Verhängnis werden.