1. Bundesliga 17/18
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Die ungewöhnlichsten Brüderpaare der Bundesliga

Lars und Sven Bender sind in der neuen Saison in Leverkusen wieder vereint. Sie setzen damit eine Tradition von Zwillings-und Brüderpaaren bei Bundesligisten fort. Eine Übersicht über die ungewöhnlichsten Brüderpaareder Liga:

Die ungewöhnlichsten Brüderpaare der Bundesliga

Die Rekordbrüder: Klaus und Thomas Allofs

Insgesamt 18 Jahre waren die beiden Rheinländer in der Bundesliga unterwegs, über weite Strecken gemeinsam bei Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Köln: Zusammen stehen 802 Einsätze zu Buche, eine schwer zu toppende Rekordmarke.

Die ungewöhnlichsten Brüderpaare der Bundesliga

Die Brüder auf Augenhöhe: Karl-Heinz und Michael Rummenigge

Ausgeglichener geht fast nicht: 310 Ligaspiele bestritt der spätere Europameister Karl-Heinz zwischen 1974 und 1984 für Bayern München. Der neun Jahre jüngere Michael kam von 1983 bis 1993 beim FC Bayern und bei Borussia Dortmund auf 309 Einsätze. Gemeinsam tragen die Brüder 1983/84 das Trikot des Rekordmeisters und gewinnen den DFB-Pokal.

Die ungewöhnlichsten Brüderpaare der Bundesliga

Die Unausgeglichenen: Rüdiger und Volker Abramczik

Bei keinem Brüderpaar ist das Missverhältnis so krass: 316mal kickte Rüdiger Abramczik von 1973 bis 1987 für Schalke, Dortmund und Nürnberg, Volker streifte 1983 dreimal das Trikot der Königsblauen über. Da war Rüdiger aber gerade beim BVB.

Die ungewöhnlichsten Brüderpaare der Bundesliga

Die "Drillinge": Jürgen, Klaus und Stephan Täuber

Das Trio spielte zwischen 1978 und 1998 erstklassig für den 1. FC Nürnberg und Schalke 04, doch zu einem gemeinsamen Auftritt kam es nie. Immerhin: Jürgen und Klaus standen bei 14 Partien zusammen für den Club auf dem Rasen, Klaus und Stephan zweimal für Schalke 04.

Die ungewöhnlichsten Brüderpaare der Bundesliga

Die Torhüter: Uwe und Mathias Hain

Das einzige Brüderpaar zwischen den Bundesliga-Pfosten. Aufgrund des Altersunterschieds von 17 Jahren waren sie aber nie direkte sportliche Konkurrenten. Uwe beendete seine Laufbahn 1986 beim Hamburger SV, Mathias feierte 2002 bei Arminia Bielefeld sein Ligadebüt.

Die ungewöhnlichsten Brüderpaare der Bundesliga

Die Minimalisten: Odysseas und Panagiotis Vlachodimos

2015 hütete Odysseas dreimal das Tor des VfB Stuttgart, mittlerweile ist der 23-Jährige bei Panathinaikos Athen untergekommen. Sein Bruder Panagiotis hatte 2013 für den FC Augsburg einen Kurzeinsatz, aktuell kickt er für Olympique Nimes in der zweiten französischen Liga.

Die ungewöhnlichsten Brüderpaare der Bundesliga

Die (fast) Unerkannten: Dede und Leandro, Raffael und Ronny

Wegen ihrer Künstlernamen als Brüder kaum auszumachen. Dede agierte von 1998 bis 2011 bei Borussia Dortmund, Leandro war zwischen 2002 und 2004 indes kaum mehr als ein Ergänzungsspieler. Die Wege von Raffael und Ronny kreuzten sich von 2010 bis 2012 in Berlin, davor und danach gingen die beiden Brasilianer ihrer eigenen Wege.