Murphys Gesetz: Diego verballert schon wieder einen Elfer
VON CHRISTIAN KURTH - zuletzt aktualisiert: 25.02.2011 - 21:14Wolfsburg (RPO). Natürlich hat Diego den Elfmeter im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach nicht verwandelt. Doch nach dem Eklat vor drei Wochen, als Diego entgegen den Anweisungen seines Ex-Trainers SteveMcClaren zum Strafstoß antrat und verschoss, durfte er diesmal scheitern.
Alle 28.000 Zuschauer in der Wolfsburger Arena erinnerten sich nach 29 Minuten beim Foul von Arango an Jan Polak an die Szene aus dem Wolfsburg-Spiel in Hannover. Damals wurde Diego selbst gefoult. Obwohl Patrick Helmes als Schütze auserkoren war, nahm sich der Brasilianer seinerzeit den Ball und zimmerte ihn mit über 100 km/h an die Latte. Es folgte eine vereinsinterne Sperre für eine Partie.
"Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen"
Nun also wieder Elfmeter für den VfL Wolfsburg. Ohne zu zögern stellte sich Diego wie gewohnt am Strafstoßpunkt auf. Er wollte seinen Fauxpas aus dem Niedersachsen-Derby wettmachen und seinen Kritikern zeigen, dass der verschossene Elfmeter nur eine Ausnahme war. Doch nach Murphys Gesetz konnte der Ball ja gar nicht ins Tor. Diesmal schoss er den Ball mittig über das Tor. Nicht nur die Gladbacher Fans übergossen Diego mit Hohn und Spott.
Erst als alles schiefgegangen war, was schiefgehen konnte, berappelte sich der VfL-Regisseur und erzielte noch vor der Pause die beiden Treffer zur 2:0-Führung des VW-Klubs. Am Ende reichte es zum 2:1-Sieg.
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