Die sportliche Talfahrt von Borussia Dortmund ist zumindest teilweise auch mit zahlreichen Fehleinkäufen zu erklären. Wir zeigen Ihnen Dortmunds Flop-Transfers der vergangenen zehn Jahre.
Beim VfL Wolfsburg war der Argentinier Topscorer, in Dortmund konnte der Stürmer die Ansprüche nicht erfüllen. "Klimo" kam in 28 Einsätzen nur auf sechs Tore. 15 Mal wurde er dabei eingewechselt.
Gemeinsam mit Christian Wörns bildete Kovac in der Saison 07/08 ein wahres Gruselkabinett. Viel zu langsam, viel zu passiv, viel zu schlecht für die Bundesliga.
Als neuer Hoffnungsträger kam Doll am 13. März 2007 zur Borussia. Die Saison 2007/2008 war die schlechteste des BVB in den vergangenen 20 Jahren. Dolls Verpflichtung entpuppte sich als großes Missverständnis.
Noch so ein BVB-Angreifer, der den Namen nicht wirklich verdient. Der Ghanaer, der 2005 von Arnheim nach Dortmund ging, konnte aber in seinen insgesamt 17 Spielen für die Borussia kein einziges Mal einnetzen.
Ohnehin scheint die Borussia mit den Verpflichtungen für den Sturm kein gutes Händchen zu haben. 1997 wurde Harry Decheiver vom FC Utrecht verpflichtet. Der Holländer, zuvor in Freiburg als "Knipser" bekannt, war ständig verletzt und absolvierte nur acht Spiele (drei Tore) für den BVB.
In Bielefeld avancierte Buckley mit 15 Toren zum Star, beim BVB war der Südafrikaner so gefährlich wie eine Pik 7 beim Doppelkopf. Aber: Buckley schaffte es immerhin, in 33 Spielen doppelt so viele Tore zu machen wie Amoah (0 Treffer).
Zuvor einer der Top-Torjäger in Europa, beim BVB nur ein laues Lüftchen: Die 1999 getätigte Verpflichtung des Nigerianers erwies sich als einziges Missverständnis. Ganze drei Tore in 30 Spielen machte Ikpeba.
Nicht umsonst erinnert sich kaum einer mehr an den Norweger Jan Derek Sörensen, der von 2000 bis 2003 im BVB-Angriff sporadisch zum Einsatz kam. Warum auch, null Tore in 24 Spielen hätte ja wohl auch der BVB-Platzwart ohne Training geschossen.
Der Brasilianer kam viel Vorschuss-Lorbeer von Real Madrid nach Dortmund. Diese konnte er nie bestätigen und verließ den BVB nach nur einer Saison mit 14 Einsätzen in Richtung Galatasaray Istanbul.
Die Zeit beim BVB war nicht gerade das Karriere-Highlight von Barbarez (hier im HSV-Trikot). Der Bosnier war bei den Dortmundern mit seiner Rolle völlig unzufrieden. In 36 Partien gelangen dem Torjäger gerade mal sechs Buden.
2002 geholt, sorgte Abwehrspieler Demel mit seinem eklatant schwachen Stellungsspiel dafür, dass den BVB-Anhängern die Tränen in die Augen schossen. Auch offensiv kam recht wenig (0 Treffer in 33 Spielen) vom Mann von der Elfenbeinküste. Spielt beim HSV mittlerweile eine tragende Rolle.
Coach Jürgen Röber wurde als Teilzeit-Feuerwehrmann geholt, konnte den Absturz aber nicht stoppen - klarer Fehlgriff.
Ja, einer fehlt noch in der Aufstellung – Trainer Bernd Krauss. Übernahm die Borussia am 19. Spieltag der Saison 1999/2000. Schaffte bis zum 29. Spieltag keinen einzigen Sieg und brachte die Borussia in arge Abstiegsnöte. Höhepunkt war die 1:3-Heimniederlage gegen Unterhaching.