1. Bundesliga 16/17
| 21.32 Uhr

"Absolutes Gift"
Heldt stinksauer über Gerüchte um Weinzierl

Das ist Horst Heldt
Das ist Horst Heldt FOTO: ddp
Der scheidende Manager Horst Heldt hat nach der Niederlage des FC Schalke 04 bei Bayern München (0:3) seinem Ärger über die Trainerdiskussion Luft gemacht. Zuletzt war der Revierklub mit Augsburg-Trainer Markus Weinzierl in Verbindung gebracht worden.

Im Interview mit Sky gab Heldt auf die Frage, ob sich S04 mit Weinzierl einig sei, sichtlich angefressen zu Protokoll: "Das müssen sie Markus Weinzierl fragen oder andere handelnde Personen. Mir ist das nicht bekannt. Es ist eine Diskussion, die öffentlich geführt wird und nicht in Ordnung ist. Das ist absolutes Gift für das, was wir hier noch zu verantworten haben." 

Heldt griff Sky-Reporter Ecki Heuser direkt an. "Ich weiß nicht, wer die Diskussion führt oder woher Sie die Information haben. Aber ich finde es nicht in Ordnung, dass Sie permanent André Breitenreiter dazu befragen. Und die Art und Weise, wie Sie das machen, das ist auch nicht in Ordnung", sagte Heldt und legte nach: "Sie haben fünf Fragen vor dem Spiel dazu gestellt und Ihnen ist nichts anderes eingefallen. Über das Spiel haben Sie wenig bis gar nichts gefragt. Das ist nicht respektvoll, das muss ich Ihnen ehrlich sagen."

Breitenreiter: "Bleibe Schalke-Trainer"

Breitenreiter hatte sich in besagtem Interview mit Heuser vor dem Spiel fest davon überzeugt gezeigt, auch in der kommenden Saison Schalke-Coach zu sein. "Fakt ist, dass ich noch einen Vertrag habe für ein Jahr. Ich bin Schalke-Trainer und das werde ich auch in der nächsten Saison sein", sagte der umstrittene Fußballlehrer.

Auf die Frage, von wem diese Information stamme, grantelte Breitenreiter: "Sie müssen mich schon aussprechen lassen, denn sonst können wir das Interview auch gerne beenden. Das muss ich mir jetzt nicht bieten lassen. Ich möchte, dass wir uns über das Spiel unterhalten. Das ist das einzig Wichtige und darauf liegt unser Fokus heute. Alles Weitere wird die Zukunft zeigen."

Er beschäftige sich nicht damit, dass am Saisonende möglicherweise die Trennung erfolgen könnte. "Wir planen intensiv und gewissenhaft die neue Saison. Das ist mein Stand und es gibt keinen Grund, das infrage zu stellen. Die Zielsetzung vor Saisonbeginn war ganz klar. Wir wollten uns anders präsentieren, die Fans zurückgewinnen und im oberen Tabellendrittel aufhalten. Da sind wir durchaus im Soll", betonte Breitenreiter.

(areh/sid)
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