1. Bundesliga 16/17
| 16.54 Uhr

Versöhnliches Ende der "Puck-Affäre"
Haie-Verteidiger Müller schickt Sammer einen handsignierten Puck

Haie-Verteidiger Moritz Müller schickt Matthias Sammer einen Puck
Matthias Sammer hat das Geschenk des Kölkners Moritz Müller angenommen. FOTO: afp, dg
Der "Puck"-Zoff zwischen Matthias Sammer und Thomas Eichin zieht weiter seine Kreise. Moritz Müller von den Kölner Haien, bei denen Eichin zwischen 2001 und 2013 als Geschäftsführer arbeitete, hat dem Bayern-Boss einen handsignierten Puck zukommen lassen.

Mit seinem Geschenk spielt Nationalspieler Müller auf Sammers Aussagen an, Eichin habe "beim Eishockey zwischendurch mal einen Puck an den Kopf bekommen, und das sind die Spätfolgen."

Daraufhin räumte Eichin sogar ein, mal eine unangenehme Bekanntschaft mit der Hartgiummuscheibe gemacht zu haben. "Ich habe tatsächlich schon mal einen Puck an den Kopf bekommen. Und unser Doc hat bestätigt, dass da Folgeschäden entstehen können", sagte Eichin.

Zuvor hatte Eichin sich über vermeintliche parteiische Schiedsrichterentscheidungen zugunsten der Bayern beklagt. Im Vorfeld der Partie zwischen Bayern München und Werder Bremen (4:0) hatte der Bremer Geschäftsührer die Unparteiischen dazu aufgefordert "endlich mal ihren Respekt vor den Bayern abzulegen".

Speziell bei den Zweikämpfen werde mit "zweierlei Maß gemessen", hatte Eichin vor dem Nord-Süd-Gipfel kritisiert. Nach Eichins Einschätzung genießt dabei vor allem der Franzose Franck Ribery den Schutz der Unparteiischen: "Der hätte schon fünfmal runtergemusst in dieser Saison." Aussagen, die beim FC Bayern nicht gut ankamen.

Nun scheint die "Puck-Affäre" aber endgültig beigelegt. In München nahm man das Geschenk des Verteidigers von den Kölner Haien mit Humor: "Lieber Herr Müller, herzlichen Dank für den handsignierten Puck, den Sie Herrn Sammer zugesandt haben. Natürlich versteht Herr Sammer Spaß und nimmt die Sache sportlich. Der Puck hat schon einen schönen Platz gefunden", hieß es im Antwortschreiben.

Unterschrieben ist die Antwort von Sonja Gaudino, Frau von Ex-Bayern Profi Maurizio Gaudino.

Müller jedenfalls ist begeistert von dem Schreiben und postete den Brief mit den Worten "Stark, Daumen hoch! Das hat der FC Bayern München sportlich genommen. So muss es sein!!" auf seinem Facebook-Account.

Damit dürfte das abschließende und vor allem versöhnliche letzte Wort in der "Puck-Affäre" gesprochen worden sein.

(old)
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