Bundesligist Hamburger SV griff in den letzten Jahren auf dem Transfermarkt des öfteren mal daneben. Wir haben die schlimmsten Fehleinkäufe der Hanseaten für Sie.
Kam für: 2,5 Millionen (Feyenoord Rotterdam)
Der Holländer sollte für mehr Kreativität im Spiel nach vorne sorgen. Seit 2007 im Team, brachte er es auf 13 Einsätze und war ausschließlich verletzt. Die Saison 09/10 wird richtungsweisend, solange er gesund bleibt.
Kam für: 4,1 Millionen (TSV 1860 München)
Als Torjäger verpflichtet avancierte Benny Lauth beim HSV zum Chancentod par excellence. Selbst vor dem leeren Tor schaffte es der Angreifer noch irgendwie, den Ball zu verstolpern. Nur zehn Treffer standen nach zwei Jahren Hamburg zu Buche - schwach.
Kam für: 850.000 Euro (VfB Stuttgart)
Der einzige, der Ljuboja in Hamburg gut fand, war Ljuboja selbst. Die Selbstüberschätzung des Serben schlug sich auch in seiner Spielweise nieder. Aufgrund des nicht einfachen Charakters wurde der Angreifer zwischenzeitlich sogar in die 2. Mannschaft abgeschoben.
Kam für: 4 Millionen (River Plate Buenos Aires)
Mittelfeldspieler Ledesma kam für teures Geld aus Argentinien, vergaß seine Qualitäten aber scheinbar in der Heimat. Nur 16 Mal ließen die HSV-Verantwortlichen den Neuzugang aufs Feld - selbst das war noch zu viel.
Kam für: 3,8 Millionen (1. FC Kaiserslautern)
Sanogo stellte in Kaiserslautern noch echte Torjägerqualitäten unter Beweis, beim HSV war er in seiner ersten Saison jedoch nur ein Schatten seiner selbst. "Bobbycar" brachte es nur auf magere vier Törchen - viel zu wenig.
Kam für: 1,6 Millionen (Sigma Olmütz)
In der tschechischen Nationalmannschaft top, beim Hamburger SV ein Flop. Marek Heinz bekam bei den Norddeutschen nahezu nichts auf die Beine und versemmelte Hochkaräter am Fließband. Nur fünf Tore in 52 Spielen.
Kam für: 2,5 Millionen (Standard Lüttich)
Auf Schalke war Mpenza noch eine große Nummer, doch in Hamburg war er mit Eskapaden neben dem Platz auffälliger als auf dem Rasen selbst. Fünf Treffer machte der Belgier in 36 Spielen - der nächste Fehleinkauf der Hanseaten.
Kam für: 2,9 Millionen (Sparta Prag)
Milan Fukal war auch so ein Spieler, dem man in Hamburg bei seinem Abgang keine Träne nachweinte. Zahlreiche Aussetzer und katastrophales Stellungsspiel waren seine Markenzeichen - vor Fukal hatte kaum ein Stürmer Angst.
Kam für: 2,8 Millionen (Borussia Mönchengladbach)
An seinen besten Tagen in Hamburg war Ketelaer (hier im Trikot von Borussia Mönchengladbach) absoluter Durchschnitt. Nur 29 Mal lief der Mittelfeldspieler für die Norddeutschen auf - ohne je wirklich glänzen zu können.
Kam für: 450.000 (Leihbasis/Besiktas Istanbul)
Einer darf in der Aufzählung nicht fehlen: Zwar kam Ailton nur auf Leihbasis von Besiktas Istanbul, kostete aber dennoch fast eine halbe Million - und war nicht mal die Hälfte wert. Vom Spitznamen "Kugelblitz" passte lediglich noch Teil eins - nur drei Tore.