Wechselabsichten: Hitzfeld liebäugelt mit Schweizer Nationalteam
zuletzt aktualisiert: 13.10.2007 - 16:44"Ich habe mir die Sache gut überlegt und bin zum Schluss gekommen: Es gibt für mich nur zwei Optionen - Bayern München oder die Schweizer Fußball-Nati", sagte der 58-Jährige dem Schweizer "Blick".
Der Verband reagierte erwartet positiv auf das Bekenntnis des Erfolgstrainers. "Es freut mich natürlich, dass sich ein solch kompetenter Coach und Trainer wie Ottmar Hitzfeld für die Schweizer Nati interessiert", sagte SFV-Präsident Ralph Zloczower.
Auch Ernst Lämmli rieb sich bereits die Hände. "Es ist fantastisch, wenn Ottmar eine solche Einstellung hat", sagte der Delegierte der Schweizer Auswahl über den möglichen Nachfolger von Jakob „Köbi“ Kuhn.
Über dessen Nachfolge soll im Februar oder März entschieden werden. Der aktuelle Nationaltrainer will nach der EM 2008 in Österreich und im eigenen Land einen Schlussstrich ziehen.
Kuhn brachte jedoch bereits vorsorglich seinen Assistenten Michel Pont ins Gespräch. Zudem wird auch Christian Gross, Trainer des FC Basel, als möglicher Erbe gehandelt.
Ein unbeschriebenes Blatt ist Hitzfeld, der im Februar zum zweiten Mal bei Bayern anheuerte und die Nachfolge von Felix Magath antrat, in der Schweiz nicht. Er sammelte in der Alpenrepublik bereits bei Grasshopper Zürich, dem FC Aarau und dem SC Zug Erfahrungen.
Selber aktiv war der Erfolgstrainer für den FC Basel, den FC Lugano und den FC Luzern. Hitzfeld spielte neun Jahre in der Schweiz und wurde 1973 Torschützenkönig und Meister mit dem FC Basel.
Eine Wohnungs-Diskussion wie bei Jürgen Klinsmann muss Hitzfeld indes nicht fürchten. Derzeit baut der 58-Jährige an der Schweizer Grenze, in seinem Geburtsort Lörrach, ein Haus.
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