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Bayern München: Hoeneß: Kriegen jeden, den wir wollen

zuletzt aktualisiert: 15.05.2007 - 10:54

Berlin (RPO). Uli Hoeneß geht im Hinblick auf die kommende Saison in die Offensive. Der Manager des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München will der Mannschaft ein neues Gesicht verleihen und ist sich anscheinend bereits mit mehr Spielern einig als bisher bekannt.

Zwischen Uli Hoeneß und Christoph Daum zofft es wieder.  Foto: ddp, ddp
Zwischen Uli Hoeneß und Christoph Daum zofft es wieder. Foto: ddp, ddp

"Wir können nicht immer nur den Kopf einziehen. Wir müssen wieder unser früheres Selbstbewusstsein entwickeln, das 'Mia-san-mia'-Gefühl", sagte Hoeneß gegenüber sport1.de nach der verkorksten Saison.

Hoeneß weiter: "Mir ist klar, dass ich damit riskiere, dass ich auf die Schnauze kriege. Allerdings weiß ich, welcher Spieler bei uns zugesagt hat. Und da kann man selbstbewusst sein." Vermutlich meint er damit Weltmeister Luca Toni.

Hoeneß ist sich sicher, dass alle Wunschkandidaten auch zusagen werden. "Bis jetzt haben wir noch jeden Spieler bekommen, den wir wollten", tönte der Manager.

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Oberstes Saisonziel für die kommende Saison ist für den Bayern-Manager die deutsche Meisterschaft. Hoeneß ist sich sicher, "dass der nächste Deutsche Meister Bayern München heißt".

Und die Bayern bekommen im Hinblick auf die Transferpolitik nun auch Druck von außen. "Man muss jetzt investieren", sagte Herbert Hainer, Chef des Sportartikelherstellers und Bayern-Ausrüsters adidas, in Berlin. Zwar brauche man nicht automatisch 20 bis 25 Millionen Euro für einen hochkarätigen Spieler auf den Tisch zu legen, "doch in dem ein oder anderen Fall lässt sich das nicht vermeiden", sagte der Manager bei einem Treffen von Wirtschafts-Vertretern in Berlin.

Damit signalisierte der Vorstandsvorsitzende des fränkischen Traditionsunternehmens seine Unterstützung für die Pläne des Bayern-Vorstandes. Der Rekordmeister will nach dem enttäuschenden Saisonverlauf in personeller Hinsicht einen Schnitt vornehmen und Rekordausgaben für neue Spieler tätigen. Adidas hält zehn Prozent der Anteile an der FC Bayern AG, Hainer gehört dem neunköpfigen Aufsichtsrat des Klubs um Franz Beckenbauer an.

"Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg ist natürlich aber immer erst die sportliche Leistung", betonte Hainer, der Montagabend schon wieder in München war und an der Aufsichtsratssitzung der Bayern teilnahm. Dort sollte ein Konzept zur neuen Saison vorgelegt werden.

"Wir werden präsentieren, was klar ist. Und wir werden reichlich anders bestückt sein. Es kommen insgesamt sechs bis sieben Neue - die werden wir in den nächsten zwei, drei Wochen verkünden. Wir haben jetzt schon mehr als vier Zugänge", kündigte Hoeneß unterdessen an.

Bislang haben die Münchner für die neue Saison Jan Schlaudraff (Alemannia Aachen), Hamit Altintop (Schalke 04) und Jose Ernesto Sosa (Estudiantes de la Planta) verpflichtet. Spieler wie der italienische Weltmeister Luca Toni (AC Florenz) und Marcell Jansen (Borussia Mönchengladbach) werden gehandelt.

Quelle: sid

 
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