1. Bundesliga 14/15 Bundesliga
| 16.51 Uhr
"Der Schiedrichter war auf Drogen"
Hoffenheimer Babel sorgt für Twitter-Skandal
Bundesliga 11/12: Hertha - Hoffenheim
Bundesliga 11/12: Hertha - Hoffenheim FOTO: dpa, Sebastian Kahnert
Frankfurt/Main. Ryan Babel hat aus seinen Fehlern anscheinend nichts gelernt und muss sich erneut für einen Twitter-Skandal verantworten. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat ein Ermittlungsverfahren gegen den niederländischen Offensivspieler vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim eingeleitet.

Hintergrund ist ein Kommentar Babels, der sich nach seiner Gelb-Roten Karte im letzten Saisonspiel bei Hertha BSC Berlin (1:3) auf seinem offiziellen Twitter-Kanal abfällig über Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) geäußert hat. "Ich weiß nicht, der Schiedsrichter war auf Drogen", hatte Babel getwittert. Der Kontrollausschuss hat Babel am Montag zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Nach Vorliegen der Stellungnahme wird über den Fortgang des Verfahrens entscheiden.

Bereits im Januar 2011 hatte sich Babel, der damals beim englischen Topklub FC Liverpool unter Vertrag stand, einen Twitter-Fehltritt geleistet. Nach einem 0:1 gegen Manchester United hatte der Niederländer eine Foto-Montage von Schiedsrichter Howard Webb im Manchester-Trikot mit dem Kommentar "Und das soll einer der besten Schiedsrichter sein? Das ist ein Scherz" gepostet. Der englische Verband (FA) sprach daraufhin eine Geldstrafe in Höhe von knapp 12.000 Euro aus.

Die erneute Twitter-Affäre könnte den möglichen Abschied Babels, der in 31 Partien lediglich vier Treffer für Hoffenheim erzielte, beschleunigen. Trainer Markus Babbel hatte den 25-Jährigen, der im Januar 2011 für sieben Millionen Euro nach Hoffenheim gewechselt war, zuletzt immer wieder heftig kritisiert. Das hatte die Spekulationen über ein Ende der Zusammenarbeit genährt.

Quelle: sid
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