Borussia Mönchengladbach: Hoilett auf dem Weg nach Gladbach
VON ANDRÉ SCHAHIDI - zuletzt aktualisiert: 14.07.2012 - 11:46Borussia Mönchengladbach (RP). Während sich Borussia weiter intensiv um Luuk de Jong bemüht, soll David Hoilett laut englischen Medien bereits am Wochenende in Mönchengladbach unterschreiben. Kann sich der Klub zwei Angreifer überhaupt leisten?
Max Eberl ist nicht da. Zumindest ist sein Büro im Borussia-Park aktuell etwas verwaist. Der Sportdirektor, so heißt es, hat Urlaub. Offiziell. So richtig erholen dürfte sich Eberl jedoch nicht. Borussias Manager ist umtriebig – auch an seinen freien Tagen. So umtriebig sogar, dass der Klub in den kommenden Tagen vielleicht nicht nur einen, sondern sogar zwei neue Stürmer präsentieren kann.
De Jong muss weiter warten
Die Verhandlungen um den Niederländer Luuk de Jong dauern weiter an. Borussia möchte den Nationalspieler unbedingt verpflichten. Und nicht nur ihn. Britischen Medienberichten zufolge dürfte nämlich die Vertragsunterschrift von David Hoilett (Blackburn Rovers) nur noch eine Frage der Zeit sein. Wie "Sky Sports" meldet, soll sich Hoilett noch an diesem Wochenende auf den Weg nach Mönchengladbach machen.
Namen und Termine
Testspiel heute, 16 Uhr in Alstätte (bei Ahaus) gegen Preußen Münster.
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Vor ein paar Wochen schien der Transfer des 21-jährigen Kanadiers bereits sicher zu sein. Doch Hoilett konnte sich nicht für einen Klub entscheiden – und die Verpflichtung schien abgehakt. Nun die Wende? Für Borussia spricht, dass der kleine Bruder des Stürmers bereits in Deutschland spielt, in der Zweiten Mannschaft des FSV Mainz 05.
Wo nimmt Borussia das Geld her?
Bei Borussia werden Transfergerüchte (so auch diesmal) ungern kommentiert. Und so bleibt ein Hauch der Spekulation: Sollen tatsächlich de Jong und Hoilett kommen? Wo nimmt Borussia das Geld her? Und hat der Klub dann nicht einen Stürmer zu viel?
19,5 Millionen Euro hat Gladbach bislang für seine Neuverpflichtungen in die Hand genommen. David Hoilett kostet den Klub zwar "nur" 800 000 Euro Ausbildungsentschädigung – das Handgeld, das an den Spieler fließen würde, dürfte sich trotzdem im niedrigen Millionenbereich bewegen. Hinzu käme noch eine mögliche Ablösesumme (im Gespräch sind mindestens elf Millionen plus Boni) für de Jong – wären am Ende Ausgaben von weit über 30 Millionen Euro.
"Wir geben nichts aus, was wir nicht haben"
Bei Transfereinnahmen von knapp 23 Millionen für Dante und Marco Reus bleibt ein Minus – ein Vorgriff auf künftige Einnahmen des Vereins? "Wir geben nichts aus, was wir nicht haben", sagte Geschäftsführer Stephan Schippers dazu. "Wir werden kein Harakiri betreiben und Spieler um jeden Preis holen." Borussia hofft, dass Twente einlenkt – auch, weil de Jong auf seinen Anteil an der Transfersumme verzichtet.
Würde Borussia beide verpflichten, hätte der Klub drei Stürmer verpflichtet, aber nur einen abgegeben. Im Kader stünde dann wohl ein Angreifer zu viel. Igor de Camargo hat von diesen noch den höchsten Marktwert...
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