Beschimpfungen in Köln: Hopp fordert DFB zum Handeln auf
zuletzt aktualisiert: 23.11.2009 - 12:45Hoffenheim (RPO). Nachdem sich Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp beim Auswärtsspiel in Köln erneut Beschimpfungen gefallen lassen musste, nimmt der SAP-Milliardär den Deutschen Fußball-Bund (DFB) nun in die Pflicht.
Hopp war am vergangenen Samstag während des Spiels der Hoffenheimer beim 1. FC Köln (0:4) von einigen Fans der Gastgeber übel beschimpft worden. "So viel Intoleranz und Dummheit sind unerträglich. Köln, aber auch der DFB, müssen langsam mal nachdenken, wie sie diese Typen in den Griff bekommen können", sagte Hopp der "Bild"-Zeitung.
Der Kontrollausschuss des DFB konnte am Montagvormittag noch keine Angaben über mögliche Konsequenzen machen. Hopp indes fühlt sich in seiner Menschenwürde verletzt. "Was diese Leute machen, ist diskriminierend", meinte der 69-Jährige, der die Partie des 13. Spieltages am heimischen Ferseher verfolgt hatte.
Die Sprechchöre der Kölner Anhänger waren weit unter die Gürtellinie gegangen. Bereits im Mai hatte Hopp zugegeben, die Auswärtsspiele der Hoffenheimer wegen der persönlichen Anfeindungen nicht mehr im Stadion zu verfolgen.
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