Verbal-Krieg zwischen Bayern und Werder: Jensen erhebt schwere Vorwürfe gegen van Bommel
zuletzt aktualisiert: 13.02.2008 - 08:57Bremen (RPO). Der Zwist zwischen Bayern München und Werder Bremen geht in die nächste Runde. Nachdem Bayerns Mark van Bommel den Bremer Spielmacher Diego als "Schwalbenkönig" abstempelte, wird nun der Niederländer abgewatscht. Der Bremer Daniel Jensen erhob schwere Vorwürfe gegen van Bommel.
"Man müsste mal 90 Minuten eine Kamera auf van Bommel richten. Da sind immer zwei, drei Szenen dabei, für die er hinterher gesperrt werden müsste", sagte der Däne der "Bild"-Zeitung. Bereits zu ihrer gemeinsamen Zeit in den Niederlanden stritten die beiden Profis.
Der Grund für Jensens Aussagen ist van Bommels Verhalten vor dem 1:1-Ausgleichstreffer der Bayern im Topspiel gegen Werder am vergangenen Sonntag. Jensen wurde von van Bommel gefoult, der Schiedsrichter aber ließ weiterspielen und ermöglichte dem Rekordmeister den Ausgleich durch Ze Roberto.
"Was van Bommel macht, gehört nicht zum Fußball. Fairplay ist das nicht! Das war auch Sonntag so. Ich habe kein Problem mit Härte, aber mit Nachtreten oder in die Seite drücken. Vor allem, wenn der Ball weg ist. Ich weiß, ich bin nicht der einzige, der so über ihn denkt", schimpft Jensen weiter.
Van Bommel lässt die Kritik an seiner Spielweise kalt. "Auf dieses Niveau möchte ich micht nicht hinab begeben", so die Reaktion des Holländers. Die nächste Schlacht im Verbal-Krieg zwischen Bremen und München ist nur eine Frage der Zeit.
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