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1. FC Nürnberg VfB Stuttgart Panorama Pogrebnjak ddp2010
  Foto: ddp, ddp

Nürnberg - Stuttgart 1:2: Joker Hilbert rettet Gross' Super-Serie

zuletzt aktualisiert: 06.02.2010 - 20:31

Nürnberg (RPO). Dieser Mann ist der personifizierte Erfolg. Seitdem Christian Gross Trainer des VfB Stuttgart ist, haben die Schwaben in der Fußball-Bundesliga nicht mehr verloren. Beim 1. FC Nürnberg gewannen sie durch ein spätes Tor 2:1 (1:0).

Der VfB Stuttgart hat seine Siegesserie fortgesetzt und die Abstiegssorgen des 1. FC Nürnberg weiter verschlimmert. Dank eines späten Tores von Roberto Hilbert (87.) gewannen die Schwaben beim Club mit 2:1 (1:0) und feierten damit ihren fünften Sieg in Serie. Im Gegensatz zum FCN, der die sechste Heimniederlage kassierte und Vorletzter bleibt, dürfte der VfB mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben.

Die Schwaben blieben im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. Nürnberg wäre nach dem jüngsten 3:1 in Hannover mit einem Sieg gegen Stuttgart erstmals seit dem 14. Spieltag wieder auf den 15. Rang vorgerückt.

Vor 40.384 Zuschauern brachte Timo Gebhart den VfB, der unter Trainer Christian Gross noch kein Pflichtspiel verloren hat, in der 22. Minute in Führung. Mit einem strammen Flachschuss von der Strafraumgrenze nach klugem Zuspiel von Sami Khedira ließ er FCN-Keeper Raphael Schäfer keine Abwehrmöglichkeit. In der 60. Minute glich Albert Bunjaku aus. Beim 10. Saisontor des Schweizers gab VfB-Torwart Jens Lehmann nicht gerade die beste Figur ab. Kurz vor dem Abpfiff schlug dann Hilbert zu.

Info

STATISTIK:

Nürnberg: Schäfer (90.+1 Stephan) - Diekmeier, Wolf (62. Maroh), Breno, Pinola - Tavares, Ottl - Mintal, Eigler (74. Risse) - Bunjaku, Charisteas. - Trainer: Hecking

Stuttgart: Lehmann - Celozzi, Tasci, Niedermeier, Molinaro - Träsch, Khedira - Gebhart, Hleb (61. Hilbert) - Marica (51. Kuzmanovic), Pogrebnjak. - Trainer: Gross

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Tore: 0:1 Gebhart (22.), 1:1 Bunjaku (60.), 1:2 Hilbert (87.)

Zuschauer: 40.384

Beste Spieler: Schäfer, Bunjaku - Khedira, Gebhart

Gelbe Karten: Schäfer (4), Breno (2) - Marica (4), Gebhart (5/2)

Die Schwaben wirkten trotz und einer glanzlosen Leistung insgesamt abgeklärter. Der Club hatte dagegen erneut Probleme beim Spielaufbau und in der Offensive. Kämpferisch war den Franken aber kein Vorwurf zu machen. Zudem stimmte erneut weitgehend die Ordnung.

Zunächst konnten die Nürnberger gegen die gut gestaffelte Abwehr des VfB kaum Druck entwickeln. Ein Kopfball von Angelos Charisteas nach Eckball von Bunjaku war in der Anfangsphase deshalb die einzige Möglichkeit der Gastgeber.

Stuttgart begann abwartend. Erst nach gut 15 Minuten verstärkten die Schwaben ihre Offensivbemühungen. Nach Flanke von Cristian Molinaro konnte FCN-Innenverteidiger Breno aber in höchster Not vor dem anstürmenden Pawel Pogrebnjak klären, ehe Gebhart das 1:0 erzielte. Begünstigt wurde das zweite Saisontor des 20-Jährigen von einem Fehler von FCN-Kapitän Andreas Wolf, der nach einer Gelbsperre wieder im Team stand.

Der VfB überließ dem FCN in der Folgezeit wieder das Mittelfeld. Doch mehr als ein Kopfball von Wolf, mit dem Lehmann keine Probleme hatte, und ein Schuss von Marek Mintal über das Tor sprangen für Nürnberg nicht heraus.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild kaum. Nürnberg drängte einigermaßen planlos, Stuttgart lauerte auf Konter. Einer davon hätte in der 46. Minute beinahe das 2:0 gebracht. Ciprian Marica scheiterte freistehend aber an Schäfer. Der Nürnberger Keeper verhinderte zudem gegen Gebhart eine Vorentscheidung (55.), was sich prompt rächen sollte.

Nach dem überraschenden Ausgleich von Bunjaku drängte der FCN auf den Sieg. Die beste Chance in einer hektischen Schlussphase hatte aber der VfB durch Pogrebnjak, dessen Kopfball erneut Schäfer parierte (72.). Bunjaku für Nürnberg und Gebhart auf der Gegenseite hatten vor dem 1:2 ebenfalls noch Gelegenheiten.

Beim Club konnten Schäfer und am ehesten noch Bunjaku gefallen. Stuttgart, das erneut auf Cacau und Kapitän Mathieu Delpierre verzichten musste, hatte in Khedira seinen stärksten Akteur. Daneben konnte auch Gebhart überzeugen.

Quelle: SID/chk

 
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