Schalker Top-Stürmer ist begehrt: Juve unterbreitet Kuranyi ein Traumangebot
zuletzt aktualisiert: 06.04.2010 - 11:19Düsseldorf (RPO). Für Kevin Kuranyi läuft es in der aktuellen Spielzeit rund. Zwar verlor der Angreifer mit Schalke 04 am Wochenende gegen Bayern München, doch Kuranyi stellte dabei erneut seine starke Form unter Beweis – sein Treffer zum 1:2 war bereits sein 18. Bundesliga-Tor. Das weckt nun auch das Interesse von Juventus Turin.
Das berichtet das Fachmagazin "kicker". Zuvor hatten bereits Dynamo Moskau, der FC Sunderland, der FC Genua 1893 und Besiktas Istanbul Interesse an einer Verpflichtung des Schalker Stürmers, dessen Vertrag im Sommer beim Revierklub ausläuft, bekundet. Doch der italienische Rekordmeister ist trotz momentaner sportlicher Krise eine andere Hausnummer.
15 Millionen Euro netto
Die "alte Dame" soll am Osterwochenende mit Kuranyis Beratern verhandelt haben und dabei erstmals auch konkrete Zahlen genannt haben. Der 28-Jährige, der nach Saisonende ablösefrei wäre, soll in Italien für vier Spielzeiten einen Nettoverdienst in Höhe von 15 Millionen Euro erhalten.
Kuranyi wollte im Gespräch mit dem "kicker" die Verhandlungen nicht dementieren. "Meine Berater machen ihre Arbeit, bei ihnen läuft alles zusammen. Aber es ist weiterhin nichts entschieden, alles bleibt möglich. Es wäre jetzt der falsche Moment, über Angebote nachzudenken. Wir haben gerade ein wichtiges Spiel verloren", so Kuranyi, der noch hofft, auf den WM-Zug von Bundestrainer Joachim Löw aufspringen zu können.
Noch kein Gespräch mit Schalke
Ein Verbleib auf Schalke ist also weiterhin möglich, nur stehen Verhandlungen mit den Königsblauen noch aus: "Mit Schalke gab es noch kein Gespräch." Felix Magath, Trainer und Manager auf Schalke, wartet noch ab. Er kann Kuranyi nur im Falle der Qualifiaktion für die Champions League ein adäquates Angebot vorlegen. Doch die sportliche und wirtschaftliche Sicherheit lässt nach der Niederlage gegen München noch ein wenig auf sich warten.
Da passt es ins Bild, dass Magath schon auf der Suche nach Alternativen oder Partnern für Kuranyi ist. Ein Kandidat ist Nationalspieler Cacau. Der gebürtige Brasilianer, der unlängst ankündigte, seinen auslaufenden Vertrag beim VfB Stuttgart nicht zu verlängern, steht bei Magath hoch im Kurs.
Kommt Cacau?
Doch der Erfolgscoach lässt sich nicht in die Karten schauen: "Lassen wir uns alle überraschen. Er ist ein interessanter und guter Spieler. Und ich glaube, ich habe ihn nach Stuttgart geholt." 2003, in seiner Zeit als Trainer und Manager bei den Schwaben, lotste er ihn ins Schwabenland. Cacau würde mit seinem lauffreudigen, quirligen Spiel wohl optimal zu Schalke passen. Und wäre eine gute Ergänzung zu Kuranyi, wenn dieser den Verlockungen aus dem Ausland widerstehen kann.
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