1. Bundesliga 16/17
| 14.07 Uhr

Die Spielführer der Bundesliga
Kapitäne sind treu und schießen keine Tore

Übersicht: Die Kapitäne der Bundesliga-Klubs
Übersicht: Die Kapitäne der Bundesliga-Klubs FOTO: dpa, fve
Düsseldorf. Dass Alexander Meier kein gewöhnlicher Bundesliga-Profis ist, hat sich rumgesprochen. Davon zeugt ab der kommenden Saison auch die Spielführerbinde, die der Frankfurter trägt. Meier ist momentan der einzige Stürmer unter den 18 Kapitänen. Er folgt bei der Eintracht auf Torwart Kevin Trapp, der zu Paris Saint-Germain gewechselt ist.

In einer anderen Kategorie fügt sich Meier nathlos ins Gesamtbild: Die 14 bereits offiziell ernannten Spielführer sind im Schnitt seit sieben Jahren im Verein, der Torschützenkönig der Vorsaison sogar seit elf. So frisch im Klub wie Hoffenheims Pirmin Schwegler ist kein anderer, der Schweizer kam erst 2014 – zuvor war er in Frankfurt Meiers Vor-Vorgänger.

Gute Deutschkenntnisse sind offenbar genauso wie Defensivqualitäten und Vereinstreue ein vorrangiges Kriterium. Unter den ausländischen Profis, die die Binde tragen, sind mindestens drei Schweizer. Ein weiterer Schweizer, Hamburgs Johan Djourou, und in Gladbachs Martin Stranzl ein Österreicher könnten sich noch dazugesellen. Aytac Sulu (Darmstadt) hat türkische Wurzeln, Paul Verhaegh (Augsburg) ist Niederländer, Marvin Matip (Ingolstadt) hat zwar ein Länderspiel für Kamerun absolviert, ist aber in Bochum geboren und hat in der Jugend das DFB-Trikot getragen.

Leverkusens Trainer Roger Schmidt hatte seine Wahl lange offen gelassen. Kurz vor dem ersten Pflichtspiel bestimmte er Lars Bender zum neuen Bayer-Kapitän. Der passt voll ins Schema: defensives Mittelfeld, seit sechs Jahren im Verein.

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