Wiesn-Schlägerei von Augsburger Spielern: Luhukay "ein bisschen geschockt"
zuletzt aktualisiert: 30.09.2011 - 09:48Augsburg (RPO). Die Verantwortlichen von Bundesliga-Aufsteiger FC Augsburg haben auf die Aufruhr nach der angeblichen Schlägerei von Augsburger Spielern auf dem Münchner Oktoberfest irritiert reagiert.
"Ich war ein bisschen geschockt", sagte Trainer Jos Luhukay zu den Vorwürfen gegen den suspendierten Michael Thurk und Stürmer Nando Rafael, die am Sonntagabend beim Verlassen eines Festzeltes in Handgreiflichkeiten mit anderen Gästen verwickelt gewesen sein sollen. Auch Manager Andreas Rettig mahnte: "Uns können solche Schlagzeilen überhaupt nicht gefallen. Wir wollen sportliche Schlagzeilen und nicht welche abseits des Feldes."
Die Vorwürfe gegen Thurk und Rafael sind derzeit allerdings noch unbewiesen. "Es gilt jetzt erstmal rauszufinden, wer in der Gruppe dabei war", sagte eine Sprecherin der Polizei der Nachrichtenagentur dapd am Donnerstag. Die Ermittlungen werden sich noch einige Tage hinziehen. Rettig allerdings war schon der Wirbel um die mutmaßliche Schlägerei zu viel: "Wir sind ins Gerede gekommen sind, und das ist nie prickelnd", sagte der 48-Jährige.
Dass der Mannschaftsabend auf der Wiesn ausgerechnet vom vor der Saison freigestellten Thurk organisiert worden war, habe Rettig "nicht erfreut". Da dem Stürmer aber bereits vor seiner Suspendierung die Organisation auferlegt worden war, sei "das schon in Ordnung" gewesen. Überhaupt habe der Verein kein Problem damit, wenn Spieler nach wie vor Kontakt zu Thurk haben: "Nur dann, wenn der Verein in negative Schlagzeilen kommt."
Bei dem Handgemenge, das durch Schmähgesänge gegen die Augsburger Profis ausgelöst worden sein soll, war am Sonntag ein 27 Jahre alter Mann leicht verletzt worden. Das mutmaßliche Opfer erstattete nach der Schlägerei Anzeige wegen Körperverletzung.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum

























