Köln empfängt Gladbach: Polizei: Spiel mit erhöhtem Sicherheitsrisiko
zuletzt aktualisiert: 25.11.2011 - 09:45Köln (RP). Eigentlich sollten der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach am Sonntag aufeinandertreffen. Denn die Begegnung der rheinischen Rivalen gilt als Spiel mit erhöhtem Sicherheitsrisiko, und Abendspiele am Freitag sind bei weitem nicht so leicht zu kontrollieren wie Partien an einem Sonntagnachmittag.
Weil die NRW-Polizei aber an diesem Wochenende durch die Castor-Transporte und das westfälische Derby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 einen deutlich erhöhten Arbeitsaufwand erledigen muss, hat die Deutsche Fußball Liga auf Bitten der Ordnungskräfte einer Verlegung auf Freitag zugestimmt.
Dabei spielte auch eine Rolle, dass die Polizei nicht von Ausschreitungen ausgeht. "Es wird wieder ein friedliches Derby. Die Polizei steht im offenen Dialog mit den Fans", sagt Matthias Neumann vom Gladbacher Fanprojekt. Die Polizei besuchte beide Fan-Gruppen und klärte über ihr Konzept auf. Fangruppen werden begleitet, in Mönchengladbach sind ab 12 Uhr Beamte an den Bahnhöfen im Einsatz.
49 Gladbach-Fans dürfen nicht nach Köln reisen, 130 FC-Anhänger haben Stadionverbot. Der 1. FC rät den Besuchern des ausverkauften Spiels, zeitig anzureisen. "Durch verstärkte Kontrollen kann es zu längeren Wartezeiten kommen", heißt es auf der FC-Internetseite. Im Stadion werden die Fan-Gruppen getrennt, die Zäune hinter den Toren hochgefahren.
In der Arena sind Alkohol und Glasflaschen verboten. Die Polizei wird indes kein außerordentliches Aufgebot schicken. "Es werden bei weitem nicht so viele Beamte im Einsatz sein wie früher bei Derbys", teilte die Polizei mit. Vor zwei Jahren mussten über 2000 Sicherheitskräfte rund ums Derby in Mönchengladbach geschickt werden.
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