Bei Niederlage gegen Schalke: Solbakken fürchtet "Theater" beim FC
zuletzt aktualisiert: 27.01.2012 - 15:50Köln (RPO). Stale Solbakken geht bei einer Niederlage des 1. FC Köln gegen Titelaspirant Schalke 04 von zunehmender Unruhe am Geißbockheim aus. "Ich rechne mit einem oder drei Zählern, weiß aber auch, dass es Theater geben kann, wenn wir verlieren", sagte der FC-Chefcoach vor dem West-Derby an diesem Samstag (18.30 Uhr/Live-Ticker).
Bleiben beim Rückrunden-Heimauftakt zählbare FC-Erfolge aus, muss sich der Bundesliga-Premierenmeister (1964) in der Tabelle wieder nach unten orientieren. Solbakken bezeichnete die Schalker am Freitag als die "zurzeit vielleicht torgefährlichste Mannschaft der Liga".
Innenverteidiger Kevin McKenna hat seinen Magen-Darm-Virus überwunden und steht Solbakken im Gegensatz zur 0:1-Niederlage in Wolfsburg wieder zur Verfügung. Nach Ablauf seiner Gelb-Sperre kehrt Henrique Sereno wieder in den Kader der Kölner zurück, ist aber wohl kein Kandidat für die Startformation. Auf den Tunesier Ammar Jemal (Afrika-Cup) muss Solbakken weiter verzichten.
Finke bestätigt Interesse an Eder
Sportdirektor Volker Finke hat derweil das Interesse der Geißböcke an einer Verpflichtung des Stürmers Eder vom portugiesischen Klub Academica Coimbra im Wintertransfer-Fenster bestätigt. "Ich habe Eder schon Ende Oktober vor Ort beobachtet, aber der Preis für ihn ist sehr schnell in nicht realisierbare Höhe geschnellt. Jetzt ist er aber wieder im Gespräch", sagte Finke. Der Vertrag des 24 Jahre alten Portugiesen in Coimbra läuft im Sommer 2012 aus.
Die Kölner sind seit längerem auf der Suche nach einer Ergänzung im Sturm zu Nationalspieler Lukas Podolski und dem zuletzt länger verletzt ausgefallenen Slowenen Milivoje Novakovic. "Wir suchen jemanden, der das Toreschießen schon auf dem hohen Niveau praktiziert hat, sich aber auch mit einem Lächeln auf die Bank setzt", sagte Finke. Derzeit ist Köln neben Eder an ein, zwei weiteren Kandidaten dran. Im Idealfall soll am Montag ein möglicher Neuzugang zur sportärztlichen Untersuchung in die Domstadt kommen.
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