Suche nach Gomez-Nachfolger: Stuttgart bietet 16 Millionen für Demba Ba
zuletzt aktualisiert: 11.06.2009 - 17:44Stuttgart (RPO). Der VfB Stuttgart ist weiter auf der Suche nach einem Ersatz für den zu Bayern München abgewanderten Nationalstürmer Mario Gomez und scheut dabei offenbar auch nicht vor Rekordsummen zurück. Für Demba Ba wollen die Schwaben 16 bis 19 Millionen Euro an 1899 Hoffenheim zahlen.
Das berichtet das Fachmagazin "kicker" mit Berufung auf "Insiderkreise". Sportdirektor Horst Heldt sagte allerdings: "Ba ist ein hochinteressanter Spieler, aber aus den Medien wissen wir, dass er zwar wechseln möchte, Hoffenheim ihn aber nicht abgeben will." Ersatzkandidat soll dem Sportmagazin zufolge Marco Pantelic von Hertha BSC sein.
Zugleich muss der Bundesligist um den Verbleib von Serdar Tasci fürchten. Während sich die Einigung mit Milan Jovanovic von Standard Lüttich verzögert, ist eine Rückkehr von Alexander Hleb kein Thema mehr. Nach Informationen der "Stuttgarter Zeitung" hat sich der auch von Bayern München umworbene Weißrusse entschieden, bei Champions-League-Sieger FC Barcelona zu bleiben.
Juventus will Tasci
Derweil bemüht sich der italienische Rekordmeister Juventus Turin offenbar intensiv um U21-Nationalspieler Tasci. Laut "Bild" hat sich "Juve"-Geschäfstführer Jean-Claude Blanc mit Tascis Berater Uli Ferber getroffen, um über einen Wechsel zu sprechen.
"Juventus interessiert sich für mich. Ich habe Zeit, um über meine Zukunft nachzudenken. Im Moment denke ich nur an Stuttgart und meine Genesung", wird der 22 Jahre alte Innenverteidiger in Italien zitiert. Dort hieß es allerdings auch, Blanc habe die geplante Reise nach Stuttgart kurzfristig abgesagt. Ferber sagte unterdessen: "Ich empfehle Serdar, noch ein, zwei Jahre beim VfB zu bleiben."
Unklar ist derweil auch, ob der angestrebte Transfer von Lüttichs offensivem Mittelfeldspieler Jovanovic zu den Schwaben zustande kommt. Mit Standard soll sich der VfB über die Ablöse von rund fünf Millionen Euro weitgehend einig sein. Doch zwischen Stuttgart und dem Serben sind die Verhandlungen noch nicht so weit gediehen. Dennoch wird ein positiver Abschluss der Gespräche für den VfB erwartet.
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