Verzweiflung im Bundesliga-Abstiegskampf: Stuttgarts Harnik trifft leeres Tor nicht
zuletzt aktualisiert: 01.02.2011 - 10:36Düsseldorf (RPO). Martin Harnik stand der Schock ins Gesicht geschrieben. In der 89. Minute des Bundesliga-Spiels gegen den SC Freiburg (0:1) vergab der Österreicher freistehend die größte Chance zum Ausgleich, vielleicht sogar die größte Möglichkeit der Saison. Den Punkt hätte der VfB Stuttgart gut gebrauchen können.
Die Schwaben belegen mit 16 Punkten den 17. Tabellenplatz, lediglich das bessere Torverhältnis trennt die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia von der Roten Laterne. Platz 15, das rettende Ufer im Abstiegskampf, ist bereits sechs Zähler entfernt.
"Wir waren in der zweiten Halbzeit besser und haben gute Torchancen ausgelassen, das tut weh", sagte Labbadia und dachte dabei insbesondere an Martin Harnik. Dem in der 60. Minute eingewechselten Österreicher versagten vollends die Nerven, als er eine Minute vor dem Spielende nach einem Fehler von Freiburgs Keeper Oliver Baumann den Ball anstatt ins leere Tor an den Pfosten schoss.
"Da kann man nicht von Pech sprechen"
Labbadia: "Das war eine richtig gute Chance, das hätte uns gutgetan. Er hat die Qualität, das Tor zu machen, deswegen tut das besonders weh." Der Österreicher ging härter mit sich ins Gericht: "Da kann man nicht von Pech sprechen, ich kann mir nicht erklären, wie ich den nicht reinmachen konnte", sagte er.
Fehlt den Schwaben am Saisonende dieser eine Punkt, muss Harnik befürchten, dass diese Szene wahrscheinlich unzählige Male im TV wiederholt wird und er für den Fehlschuss der Saison steht, obwohl sich diesen Titel Borussia Dortmunds Jakub "Kuba" Blaszczykowski mit seinem Fehlschuss am 13. Spieltag – ebenfalls gegen Freiburg – bereits gesichert zu haben schien. Der Fehlschuss des Polen dürfte für den souveränen Tabellenführer jedoch geringere Konsequenzen haben als für Stuttgart.
Sehen Sie hier Harniks Fehlschuss in Bildern.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum

























