Für Lebenswerk des Bayern-Managers: Uli Hoeneß mit Goldener Sportpyramide geehrt
zuletzt aktualisiert: 29.05.2009 - 22:42Berlin (RPO). Uli Hoeneß ist eine große Ehre zuteil geworden. Für seine Verdienste hat der Sport-Funktionär im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport im Berliner Adlon Hotel die Goldene Sportpyramide erhalten.
Der Manager von Fußball-Rekordmeister Bayern München nahm die wertvollste Auszeichnung des deutschen Sports für sein sportliches Lebenswerk, seine humanitären Aktivitäten und seine ungewöhnlichen Verdienste um das Ansehen des deutschen Fußballs entgegen.
"Uli Hoeneß polarisiert. Man wird kaum jemanden finden, der zu ihm keine Meinung hat. An ihm kommt einfach keiner vorbei", lobte Telekom-Chef Rene Obermann den Preisträger in seiner Laudatio. Hoeneß selbst zeigte sich bei der Preisübergabe gerührt.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal hier oben stehen würde", sagte er im Ballsaal des Adlons und erinnerte an seine Zeit als Fußball-Amateur Anfang der 70er Jahre, als er selbst von der Sporthilfe unterstützt wurde. Für die Zukunft versprach der Manager der Stiftung Unterstützung.
Neben seiner Ehrung wurde Hoeneß gleichzeitig als 44. Mitglied in die Hall of Fame des deutschen Sport aufgenommen. Zur zehnten Auflage der Sport-Benefiz-Gala waren auf Einladung der Stiftung Deutsche Sporthilfe 300 Gäste in das noble Hotel am Brandenburger Tor gekommen.
Hoeneß ist nach Uwe Seeler und Franz Beckenbauer der dritte Fußballer, der für sein Lebenswerk mit dem Preis ausgezeichnet wird.
Bisherige Preisträger sind Hans Günter Winkler (2000), Rosi Mittermaier-Neureuther (2001), Uwe Seeler (2002), Manfred Germar (2003), Roland Matthes (2004), Ingrid Mickler-Becker (2005), Franz Beckenbauer (2006), Heiner Brand (2007) und Steffi Graf (2008). Max Schmeling wurde 2005 drei Tage nach seinem Tod von Bundespräsident Horst Köhler posthum mit der Goldenen Sportpyramide geehrt.
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