1. Bundesliga 17/18
| 17.30 Uhr

1:0-Sieg gegen Stuttgart
Bremen kann sich im Abstiegskampf auf Kruse verlassen

Bremen - Stuttgart: Bilder des Spiels
Bremen - Stuttgart: Bilder des Spiels FOTO: dpa, crj gfh
Bremen. Dank Ex-Nationalspieler Max Kruse hält Werder Bremen im Abstiegskampf Anschluss an die Konkurrenz. Die Norddeutschen besiegten in einer umkämpften Partie den VfB Stuttgart mit 1:0 (1:0), bleiben aber dennoch Tabellenvorletzter.

Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war der Torjäger mit einem Flachschuss von der Strafraumgrenze nach Freistoß von Fin Bartels erfolgreich. Für die Hanseaten war es unter dem neuen Trainer Florian Kohfeldt der zweite Sieg im zweiten Heimspiel, die Gäste warten auswärts weiterhin auf den ersten "Dreier" in dieser Spielzeit.

Dabei wäre ein Unentschieden für den Aufsteiger nicht unverdient gewesen. Die Mannschaft von Coach Hannes Wolf war vor 41.500 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion über weite Strecken der Begegnung ein absolut gleichwertiger Gegner.

Speziell die Ballsicherheit der Schwaben war beeindruckend. Und immer, wenn Takuma Asano in Strafraumnähe mit dem Ball am Fuß auftauchte, wurde es für die Platzherren gefährlich. Der Japaner vergab allerdings auch in der 29. Minute eine klare Chance zur Führung, als er eine verunglückte Abwehraktion von Werder-Torhüter Jiri Pavlenka nicht in ein Tor ummünzen konnte.

Die zunächst umständlich agierenden Gastgeber taten sich schwerer. Lediglich in der achten Minute lag ein Bremer Treffer in der Luft, aber ein Bartels-Kopfball war nicht präzise genug.

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel verpasste Mittelfeldspieler Maximilian Eggestein eine Vorentscheidung, sein Schuss aus der Drehung wurde abgeblockt. 120 Sekunden später traf Bartels, doch sein vermeintliches Tor wurde wegen einer Abseitsstellung nach Videobeweis nicht anerkannt.

Wolf holte anschließend Asano überraschend vom Feld und dirigierte seine Schützlinge mit intensiver Mimik und Gestik nach vorn. Der SV Werder zog sich spürbar zurück und suchte sein Heil in Kontern, die aber lange nicht exakt genug zu Ende gespielt wurden.

Um den Angriffsdruck weiter zu erhöhen, kam in der 61. Minute Simon Terodde als zusätzlicher VfB-Stürmer auf das Feld. Doch es war Josip Brekalo, der in der 64. Minute in aussichtsreicher Position scheiterte.

Bartels und Kruse waren stärkste Akteure der Bremer. Abwehrchef Holger Badstuber und bis zu seiner Auswechslung auch Asano überzeugten beim VfB.

(old/sid)
 
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