Böse Tritte in der Fußball-Bundesliga: Wolfsburg sauer über Brutalo-Szenen
zuletzt aktualisiert: 23.11.2009 - 18:06Wolfsburg (RPO). Ein Kung-Fu-Tritt von Andreas Wolf, ein Nachtreten von Raphael Schäfer – der 1. FC Nürnberg hat sich nicht nur wegen des 3:2-Sieges in der Fußball-Bundesliga beim VfL Wolfsburg beliebt gemacht. Trainer Armin Veh geht auch den Schiedsrichter an.
Der deutsche Meister ist sauer über das zum Teil brutale Einsteigen einiger Nürnberger Spieler beim 3:2-Erfolg der Franken am Samstag bei den Niedersachsen. Ein Kung-Fu-Tritt von Andreas Wolf gegen Edin Dzeko blieb von Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) ebenso ungeahndet wie ein Nachtreten von Nürnbergs Keeper Raphael Schäfer gegen Zvjezdan Misimovic.
"Herr Schmidt hat viele Kleinigkeiten gepfiffen. Dass er die Szene mit Dzeko und Wolf nicht gesehen hat, ist an sich schon sensationell", sagte Armin Veh auf der Pressekonferenz. Für Club-Coach Michael Oenning gab es bei beiden Szenen nichts schönzureden: "Die Bilder, die ich hinterher gesehen habe, waren so eindeutig, dass ich dazu weiter nichts sagen muss."
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mittlerweile bekannt gegeben, dass der Kontrollausschuss wegen der Tätlichkeit von Schäfer die Ermittlungen aufnimmt. Beim Kung-Fu-Tritt von Wolf lag auf jeden Fall eine Tatsachenentscheidung des Unparteiischen vor, denn der Referee hatte auf Freistoß entscheiden, aber auf eine Verwarnung von Wolf verzichtet.
Hier geht's direkt zu den üblen Tritten.
Die neuesten Nachrichten und Berichte aus Politik, Wirtschaft, Panorama, Sport,
Kultur, Gesellschaft, Wissenschaft, Multimedia, Auto,
Reise und Beruf - im Archiv auch gratis recherchierbar. Dazu die besten Bilder,
Live-Ticker, Kolumnen und Hintergrundberichte.

























