Der FC Basel im Porträt: Alexander Frei als Alleinunterhalter
zuletzt aktualisiert: 16.12.2011 - 16:32München (RPO). Für Bayern Münchens ehemaligen C-Jugend-Trainer Heiko Vogel war der Achtelfinaleinzug seines FC Basel der internationale Durchbruch. Jetzt hat er die Chance, auch seinem Ex-Verein zu beweisen, dass das sensationelle 2:1 der Schweizer gegen Manchester United keine Ausnahme war.
Basel ist der erfolgreichste Schweizer Klub der vergangenen zehn Jahre und die Überraschung dieser Champions-League-Saison. Mit dem Heimsieg am letzten Spieltag über den englischen Meister sicherten sich die Baseler den größten Erfolg auf internationaler Bühne und übertrafen ihre Bestmarke von 2002/2003. Damals hatte sich der FCB erst in der Zwischenrunde verabschiedet.
Die Stärken des amtierende Schweizer Meisters liegen vor allem im Angriff. Mit elf Toren schoss Basel gemeinsam mit Manchester die meisten Treffer in der Vorrundengruppe C. Dabei sorgte ein alter Bekannter aus der Bundesliga fast im Alleingang für den Achtelfinaleinzug.
Der ehemalige Dortmunder Alexander Frei traf bei jedem seiner fünf Einsätze. Und auch der Ex-Stuttgarter Marco Streller war zuletzt zweimal in Serie erfolgreich. Gegen Bayern dürfte Basel daher mit einem gesunden Selbstvertrauen auftreten. Denn die Mannschaft hat nicht nur Manchester bezwungen, sondern führt die Tabelle in der Super League mit sieben Punkten Vorsprung auf den FC Luzern an.
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