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3:1 bei Dynamo Kiew
Manchester City kämpft sich aus der Krise

Kiew - Manchester City
Kiew - Manchester City FOTO: afp, ql
Kiew/Düsseldorf. Manchester City erreicht in knapp drei Wochen das Viertelfinale der Fußball-Champions-League, daran gibt es zumindest für die englische Presse keinen Zweifel. Das Team könne "nur eine Katastrophe aufhalten", schrieb die Tageszeitung "The Sun" nach dem 3:1 im Achtelfinal-Hinspiel bei Dynamo Kiew. Die Kritik der vergangenen Tage ist wieder vergessen.

Auf der Insel dreht sich der Wind im Boulevard extrem schnell, auch gerne um 180 Grad. Doch es spricht tatsächlich eine Menge dafür, dass Manchester erstmals in der Vereinsgeschichte in der Runde der letzten acht der Königsklasse dabei sein wird. Der Auftritt war überzeugend, vom Ergebnis her könnte die Ausgangslage vor dem Rückspiel ohnehin kaum besser sein.

"Der Sieg ist sehr wichtig, aber wir dürfen nicht denken, dass die Sache gelaufen wäre", warnte City-Teammanager Manuel Pellegrini, der die Grundlage für den Erfolg mit einer unpopulären Entscheidung geschaffen hatte. An der Stamford Bridge hatte der Chilene am Wochenende zuvor eine B-Elf ins Achtelfinale des FA-Cups geschickt. Es setzte ein 1:5 beim FC Chelsea. "Wir müssen alle Wettbewerbe respektieren, doch in dieser Situation war es richtig, einige Stammspieler zu schonen. Das hat sich bemerkbar gemacht", sah sich Pellegrini nach dem Sieg in der Ukraine bestätigt.

"Das Spiel geht auf", urteilte auch die "Sun". Die "Daily Mail" sieht das Rückspiel nur noch als eine "Formalität" für den englischen Vizemeister. Nachdem die "Citizens" in den vergangenen beiden Jahren jeweils im Achtelfinale am FC Barcelona gescheitert waren, entscheidet sich am 15. März in Manchester, ob es weitergeht. Und ob es vielleicht zum Aufeinandertreffen mit Bayern München und dem künftigen City-Coach Pep Guardiola kommt.

(sid)
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