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Champions-League-Finale
Ronaldo sorgt für Schrecksekunde im Training

Fotos: Ronaldo bricht Training ab
Fotos: Ronaldo bricht Training ab FOTO: dpa, cdv mr
Madrid. Großer Schreck für Real Madrid: Nur vier Tage vor dem Champions-League-Finale am Samstag gegen Stadtrivale Atlético musste Sturmstar Cristiano Ronaldo nach einem Zusammenstoß mit Ersatztorwart Kiko Casilla das Training vorzeitig abbrechen.

Der dreimalige Weltfußballer aus Portugal wurde am Dienstag noch auf dem Platz des Trainingsgeländes des spanischen Rekordmeisters in Madrid am rechten Oberschenkel behandelt. Er ging dann sichtlich verärgert, aber ohne fremde Hilfe in die Kabinen.

"Mit geht es gut", sagte der Portugiese im Anschluss dem vereinseigenen TV-Sender: "Ich hatte ein kleines Problem im Training, aber spätestens am Donnerstag ist das erledigt." Real-Trainer Zinedine Zidane äußerte mit Blick auf Ronaldos Oberschenkelblessur, die den Portugiesen in den vergangenen Wochen behinderte: "Er wird bereit sein." Dass Ronaldo am Samstag ein Testspiel der Königlichen verpasst hatte, sei nur eine "Vorsichtsmaßnahme" gewesen, sagte der Franzose.

Ronaldo bereitete den Fans von Real schon seit Wochen Sorgen. Nach einer Ende April erlittenen Muskelverletzung hatte er zuletzt wieder gespielt, nach Medienberichten aber immer noch leichte Schmerzen gespürt. Vor dem Trainingszwischenfall vom Dienstag hatte Trainer Zinedine Zidane noch versichert, CR7 sei wieder zu 100 Prozent fit.

Real muss unterdessen im Finale der Champions League auf Raphäel Varane verzichten. Der französische Innenverteidiger werde wegen einer Verletzung am linken Oberschenkel nicht spielen, sagte Zidane. "Ich denke, er muss zwei bis drei Wochen aussetzen. Die Verletzung ist aber nicht so schlimm, wie wir befürchtet hatten", erklärte der Franzose vor Journalisten. Für seinen 23-jährigen Landsmann sei es "ein harter Schlag". "Ich hoffe aber, dass er die Euro spielen kann".

Bei Real gehörte Varane zuletzt nicht zur Stamm-Elf. Sergio Ramos und Pepe sollen auch in Mailand die zentrale Abwehrachse bilden. Bei Frankreich gehört Varane zur Stamm-Elf des Gastgebers der EM. Schon am 10. Juni bestreiten "Les Bleus" im Stade de France nördlich von Paris das Eröffnungsspiel gegen Rumänien.

(dpa)
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