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Fanfest läuft
Berlin ist bereit für das Finale der Champions League

Berlin ist bereit für das Finale der Champions League
Berlin ist bereit für das Finale der Champions League FOTO: afp, ab/dg
Berlin . Beim Uefa-Fanfest präsentieren sich vor allem die Sponsoren. Ein Public Viewing für Fans gibt es nicht. Das Champions-League-Finale der Superstars um Lionel Messi soll den internationalen Fußball wieder in ein positives Licht rücken. Berlin will davon profitieren.

Die jüngsten Skandale um die Fifa sollen dabei weit in den Hintergrund rücken.
"Mein Wunsch ist es, dass der Spaß im Vordergrund steht und Fußball mehr ist als die Schlagzeilen in den vergangenen Tagen", sagte der zweite Bürgermeister Frank Henkel bei der Eröffnung der offiziellen Uefa-Fanmeile mit Hinweis auf die Fifa-Krise um Präsident Joseph Blatter, der seinen Rücktritt angekündigt hat. "Wir hoffen auf ein hochklassiges und mitreißendes Finale", erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Donnerstag.

Zwei Tage vor dem Endspiel zwischen dem FC Barcelona und Juventus Turin durften 80 Mädchen aus Berliner Grundschulen einen extra errichteten Kunstrasenplatz vor dem Brandenburger Tor einweihen.
"Auch wenn es hier viel Kommerz gibt: Es ist toll für Berlin. So ein großes Spiel steckt immer an. Auch der Amateurfußball lebt von so einem Event", betonte Bernd Schultz, der Präsident des Berliner Fußball-Verbandes (BFV).

Henkel, DFB-Schatzmeister Reinhard Grindel und der zweimalige Champions-League-Sieger Christian Karembeu trugen am Donnerstag die Uefa-Trophäe durch das Brandenburger Tor. "150 Millionen Menschen werden auf Berlin schauen. Das bedeutet für die Stadt wahnsinnig viel", unterstrich Innen- und Sportsenator Henkel. Berlin soll mehr als fünf Millionen Euro in das Event investiert haben.

Kein Public Viewing für die Fans

Den Verzicht auf ein Public Viewing auf der Fanmeile ist für BFV-Boss Schultz "ein Stück bedauerlich". Die Uefa präsentiert auf dem Champions Festival vor allem ihre Sponsoren. Eine Live-Übertragung des Endspiels auf dem großen Bildschirm für die Fans, die kaum eine Chance auf eines der nur 6000 verlosten Tickets für das Olympiastadion hatten, gibt es am Samstag nicht.

"Das ist die Entscheidung der Uefa, die ich auch nicht verstanden habe", sagte Schultz. "Auch wenn es mit TV-Rechten zusammenhängt - wenn der Wille dagewesen wäre, hätte es einen Weg gegeben", erklärte der Berliner Fußball-Chef. Der BFV stellt mehr als 500 freiwillige Helfer für das große Finale in der deutschen Hauptstadt.

(dpa)
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