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3:0-Sieg gegen Celtic Glasgow
Durch Heynckes wiederbelebte Bayern auf Achtelfinal-Kurs

Bayern - Celtic Glasgow: die Bilder zum 3:0-Sieg
Bayern - Celtic Glasgow: die Bilder zum 3:0-Sieg FOTO: dpa, kne fdt
München. Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München hat den Einzug in das Achtelfinale der Champions League wieder fest im Visier. Die Münchner gewannen am Mittwoch am dritten Spieltag der Gruppe B daheim 3:0 (2:0) gegen Celtic Glasgow. Von Robert Peters

Seit knapp anderthalb Wochen ist Jupp Heynckes Trainer bei Bayern München. Mit seinem Einstand beim deutschen Meister kann er zufrieden sein. Dem 5:0-Erfolg über Freiburg in der Bundesliga ließ seine Mannschaft gestern Abend ein sehr ordentliches Champions-League-Spiel folgen. Die Bayern bezwangen Celtic Glasgow mit 3:0.

Heynckes verzichtete auf Experimente in der Aufstellung. Getreu seiner Ankündigung ersetzte er lediglich den verletzten Javi Martínez im zentralen Mittelfeld durch Sebastian Rudy. Darüber hinaus gingen die Münchner in der Formation des Freiburg-Spiels ans Werk. Und sie begannen ähnlich erfolgreich.

Thiagos Tor abgepfiffen - Müller bringt Bayern in Front

Wurde Thiagos Treffer noch aberkannt, weil Robert Lewandowski bei der Vorbereitung mit dem Ball die Grundlinie überschritten haben sollte, und sahen die Unparteiischen nach einem Trikotzupfer gegen Lewandowski von einer Elfmeterentscheidung ab, so brachte Thomas Müller sein Team doch früh in Front. Nach einem kurz abgewehrten Kopfball von Lewandowski war der Kapitän zur Stelle. Die Vorarbeit hatte Joshua Kimmich mit einer gefühlvollen Flanke geleistet.

Kimmich sorgte für das 2:0, als er nach einem Flankenlauf von Kingsley Coman den Ball mit dem Kopf in den Torgiebel setzte. Er genoss bei diesem Treffer allerdings auch erstaunliche Freiheiten im Strafraum der Schotten. Und weil' s an diesem Abend offenbar so leicht ging, war auch beim 3:0 ein Kopf im Spiel. Mats Hummels beförderte den Eckstoß von Arjen Robben mit dem Kopf ins Tor. Der Gast hatte sich bis dahin kaum einmal in der Münchner Hälfte blicken lassen.

Seine Aufbauversuche blieben fehlerhaft, weil die Bayern nachsetzten und ihrem alten und neuen Trainer zeigen wollten, dass sie sich auch auf einer klaren Führung nicht ausruhen wollen. Im Bewusstsein der deutlichen Überlegenheit wollten sie es nur dann und wann ein bisschen zu schön und zu verschnörkelt machen.

Heynckes und Bayern nutzen Aufbaugegner

Den positiven Gesamteindruck schmälerte das nicht. Mit zwei idealen Aufbaugegnern in ein paar Tagen haben sich die Münchner in Liga und Europapokal zurückgemeldet. Die beiden Erfolge zum Einstand von Heynckes waren freilich Pflichtsiege. In der Bundesliga haben sie das Team wieder an Tabellenführer Borussia Dortmund herangebracht. Und in der Champions League wurde der direkte Konkurrent Celtic zunächst mal distanziert.

Jupps Heynckes' Champions League-Rückkehr gegen Celtic FOTO: rtr, RC

Heynckes wird dabei nicht nur die Torausbeute gefallen haben, sondern auch die Tatsache, dass seine Mannschaft ein ganz anderes Abwehrverhalten zeigte als noch vor Wochen. Noch vor der Begegnung mit Glasgow hatte er betont, dass die Schlüsselqualität großer Teams in konsequenter Defensivarbeit bestehe. Daran beteiligten sich alle Mannschaftsteile. Deshalb gab es für die Schotten wenig Raum zur Entfaltung.

Auf der anderen Seite ließen die Münchner eine ganze Reihe guter Torgelegenheiten aus. Ihr Publikum nahm aber sehr erfreut zur Kenntnis, dass auf dem Feld Ordnung und Spielfreude herrschten – genau das, was sich der Klub von der Trainer-Rückholaktion versprochen hatte

Quelle: RP
 
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