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Champions League
Juve stößt Tor zum Halbfinale auf

Juventus - Monaco
Juventus - Monaco FOTO: afp, mlm
Düsseldorf. Juventus Turin darf weiter vom ersten Einzug ins Halbfinale der Champions League seit zwölf Jahren träumen. Italiens Rekordtitelträger feierte einen allerdings hart erarbeiteten 1:0 (0:0)-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel gegen den starken französischen Vizemeister AS Monaco, der sich zumindest gute Chancen für das Rückspiel am 22. April erhielt.

Der ehemalige Leverkusener Bundesliga-Profi Arturo Vidal verwandelte vor 41.000 Zuschauern einen umstrittenen Foulelfmeter in der 57. Minute und sorgte damit für den entscheidenden Treffer in einer Begegnung zweier Teams auf Augenhöhe.

Die Gastgeber, die in der Runde zuvor Borussia Dortmund souverän aus dem Wettbewerb geworfen hatten, begannen die Partie mit dem Selbstbewusstsein einer Heimmannschaft. Allerdings gaben die technisch versierten Monegassen schon in der Anfangsphase zwei Warnschüsse ab. Der belgische Nationalspieler Yannick Ferreira-Carrasco scheiterte innerhalb einer Minute (10.) gleich zweimal an Juves 37 Jahre altem Torhüter Gianluigi Buffon.

Monaco-Coup gegen Arsenal kein Zufall

Der souveräne Tabellenführer der Serie A zeigte sich beeindruckt, auch von der gut organisierten Defensive des Teams aus dem Fürstentum. Die erste große Chance für die Italiener hatte Carlos Tevez in der 26. Minute. Es lief zunächst nicht rund im Team um den 35 Jahre alten Mittelfeld-Strategen Andrea Pirlo, die Aktionen blieben zu hektisch und unpräzise. Daran änderte auch eine Chance von Vidal Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nichts.

Die Monegassen bewiesen, dass der Coup im Achtelfinale gegen den FC Arsenal kein Zufall war. Taktisch diszipliniert blieben sie auch in der zweiten Halbzeit stets torgefährlich. Auf der anderen Seite stand den Turinern das Glück zur Seite, als der tschechische Referee Pavel Kravovey nach einem angeblichen Foul von Ricardo Carvalho an Alvaro Morata auf den Elfmeterpunkt zeigte.

Monaco suchte auch in der Schlussphase den kürzesten Weg in den Strafraum des Gegners, von Ergebnis-Sicherung war nichts zu sehen. Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung verfehlte Dimitar Berbatow, einst ebenfalls in Leverkusen unter Vertrag, das Tor per Kopf nur knapp (72.). Der Ausgleich wäre der verdiente Lohn für eine gute Vorstellung der Franzosen gewesen.

(sid)
 
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