Champions League: Kommentar: Die bunte Liga
VON MARTIN BEILS - zuletzt aktualisiert: 09.12.2011 - 07:00Düsseldorf (RP). Schweizer und Zyprer im Achtelfinale der Champions League, dazu einmal Portugal, drei Italiener, je zwei Teams aus Deutschland, Spanien, Frankreich, Russland und zwei (nur zwei statt der üblichen vier!) aus England – die Königsklasse bietet in der ersten K.o.-Runde ein ungewohnt buntes Bild.
Diese Abwechslung tut gut. Doch welche Schlüsse lassen sich aus der Zusammensetzung des 16er-Feldes ziehen? Dass Deutschland aufkommt? Na ja. Dass Italien im Aufschwung ist? Eher nicht. Oder dass die Russen kommen? Für dieses Urteil ist es zu früh.
Völlig falsch dagegen ist die Einschätzung, dass die Premier League ihre Vormachtstellung verloren hat. Die beiden finanzstarken Klubs aus Manchester sind gescheitert, und der FC Chelsea hatte Probleme. Doch die Hälfte der umsatzstärksten Klubs Europas kommt aus England. Und auf lange Sicht schießt deren Geld die Tore.
Seit sich 2004 im Finale auf Schalke der FC Porto und AS Monaco (3:0) gegenüberstanden, hat es kein vergleichsweise kleiner Klub mehr bis ins Endspiel geschafft. Die Champions-League-Saison 2011/12 ist nur eine Ausnahme von der Regel.
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