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Champions-League-Finale
Uefa führt Torlinientechnik früher ein

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) führt die Torlinientechnik früher als zunächst geplant ein. Das Hilfsmittel wird den Schiedsrichtern bereits in den diesjährigen Endspielen der Champions League und der Europa League in Mailand (28. Mai) und Basel (18. Mai) zur Verfügung stehen. Das gab die Uefa am Freitag nach einer Sitzung des Exekutivkomitees in Nyon bekannt. Der Systemlieferant steht noch nicht fest. Die Einführung der Torlinientechnik bei Uefa-Wettbewerben war eigentlich für die kommende Europameisterschaft in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) geplant. In der Bundesliga überwacht seit der laufenden Saison das britische Kamerasystem Hawk Eye die Tore, bei der WM 2014 in Brasilien hatte der Weltverband Fifa das deutsche GoalControl-System eingesetzt. Auch in England, Italien (beide Hawk Eye) und Frankreich (GoalControl) wurde die technische Unterstützung für die Schiedsrichter bereits eingeführt. Die Uefa hatte bislang lediglich auf zusätzliche Referees hinter den Toren gesetzt.

(sid)
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