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Räumungsklage ausgesetzt
DFB muss bei Akademie-Bau Verzögerungen fürchten

Frankfurt/Main. Der geplante Bau seiner neuen Zentrale samt Akademie bleibt für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine schier unendliche Geschichte. Am Donnerstag teilte das Landgericht Frankfurt/Main mit, dass der Verhandlungstermin in der Räumungsklage zwischen der Stadt und dem betroffenen Rennklub aufgehoben wurde. "Wir sind zuversichtlich, dass in diesem Jahr in Niederrad noch Pferderennen stattfinden", sagte Carl-Philip Graf zu Solm-Wildenfels, Vizepräsident des Rennklubs, auf galopponline.de. Der DFB möchte spätestens 2018 in das 109 Millionen Euro teure Leistungszentrum umziehen. Einen Teilerfolg hatte der Rennklub, der nun gerichtlich klären lassen will, "ob die Stadt gegen EU-Recht verstoßen hat und daher der Erbbauvertrag mit dem DFB für nichtig erklärt wird", bereits im Februar erzielt. Das Oberlandesgericht Frankfurt/Main hatte damals dem Rechtsschutzbegehren des Rennklubs gegen den Abriss der Tribüne und anderer Gebäude auf der Galopprennbahn stattgegeben. Das OLG hob damit eine erlassene Genehmigung des Landgerichts auf.
(sid)
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