Berlin (RPO). Im DFB-Pokal 2008/09 können die teilnehmen Vereine mehr als zuvor verdienen. Bereits die Klubs, die in der ersten Runde dabei sind, erhalten künftig 97.942 Euro. Das gilt auch für die Amateur-Vereine wie den FC Wegberg-Beeck, der dieses Jahr erstmals dabei ist und vom großen Geld träumt.
Der DFB-Pokal wird für die Vereine immer lukrativer. Foto: ddp
Das Verteilermodell für die TV-Einnahmen aus dem DFB-Pokal ist vom Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag genehmigt worden. Demnach erhalten Erstrunden-Teilnehmer künftig 97.942 Euro, danach steigen die Beträge von 227.133 Euro (2. Runde) über 454.267 Euro (3. Runde) und 908.533 Euro (4. Runde) auf 1,57 Millionen Euro im Halbfinale. Eine Finalniederlage wird mit 1,71 Mio. Euro versüßt, der DFB-Pokalsieger erhält 2,56 Mio.
"Der Charme dieses nun verabschiedeten Modells liegt auch in der Tatsache, dass alle Einnahmen paritätisch verteilt werden, es also keinen Unterschied mehr gibt zwischen Spielen, die live im Free-TV oder lediglich im Zusammenschnitt gezeigt werden. Fairer geht es nicht", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.
Grundlage der Erhöhung ist der Mitte Mai vorzeitig verlängerte Fernseh-Gesamtvertrag. Erstmals wird Premiere alternativ und ergänzend zu den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten alle Spiele live und als Konferenz übertragen. Dadurch stand eine zweistellige Millionensumme mehr für die Verteilung zur Verfügung. Insgesamt werden 38,6 Mio. Euro an die 64 teilnehmenden Klubs ausgeschüttet.
Quelle: sid