| 09.08 Uhr

Bayern versagen vom Punkt
Kehl stichelt: "Dann sollen sie Elfmeter üben"

Fotos: Schmelzer-Handspiel wird nicht geahndet
Fotos: Schmelzer-Handspiel wird nicht geahndet FOTO: Screenshot ARD
München. Nach dem Einzug ins Finale des DFB-Pokals hat Sebastian Kehl, Kapitän von Borussia Dortmund, gegen den FC Bayern München gestichelt.

Wie Kehl denn die Leistung des Schiedsrichters gesehen habe, will der Reporter von Sky wissen. "Also dass sie jetzt die Schuld beim Schiedsrichter suchen finde ich ein bisschen Banane. Das haben sie eigentlich immer gemacht, wenn sie gegen uns verloren haben. Ich kann mich an ein paar Spiele erinnern, an denen am Ende der Schiedsrichter Schuld war", sagte Kehl. Dann folgte der Seitenhieb: "Ich glaube nicht, dass der Schiedsrichter heute das Spiel entschieden hat. Wenn sie keine Elfmeter schießen können, sollen sie es üben."

Schiedsrichter Peter Gagelmann hatte den Bayern einen klaren Handelfmeter verweigert und pfiff auch beim Zweikampf zwischen Mitchell Langerak und Robert Lewandowski nicht für die Gastgeber.

Kehl ist auch nach dem Abschied von Erfolgstrainer Jürgen Klopp zum Saisonende um die Zukunft von Bundesligist Borussia Dortmund nicht bange.

"Dieser Verein ist so großartig und wird es auch bleiben, fernab von Jürgen Klopp, mir oder anderen - ich mache mir keine Sorgen um den BVB", sagte der 35-Jährige im Interview mit der "Sport Bild".

Der Dortmunder Ex-Kapitän, der mit Saisonende seine Karriere beenden wird, glaubt, dass der BVB unter Klopps Nachfolger wieder an die großen Erfolge anknüpfen kann: "Ich denke, dass die Entscheidung für Thomas Tuchel eine sehr gute war. Jetzt geht es darum, den passenden Kader auf die Beine zu stellen."

(sid)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Borussia Dortmund: Kapitän Kehl stichelt gegen FC Bayern München


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.