| 17.33 Uhr

Bremer SV - Eintracht Frankfurt 0:3
Eintracht souverän, aber glanzlos

Bremer SV - Eintracht Frankfurt
Bremer SV - Eintracht Frankfurt FOTO: dpa, crj hak
Bremen. Eintracht Frankfurt hat sich bei Fünftligist Bremer SV keine Blöße gegeben und ist souverän, aber ohne großen Glanz in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.

Im ersten Pflichtspiel unter Trainer-Rückkehrer Armin Veh setzte sich der Fußball-Bundesligist in der Hansestadt mit 3:0 (1:0) durch. Damit vermied der viermalige Pokalsieger die erste Erstrundenniederlage seit 2012.

Luc Castaignos sorgte vor 3.400 Zuschauern in der 31. Spielminute für die Führung der Eintracht. Der Niederländer, im Sommer von Twente Enschede nach Frankfurt gewechselt, ließ Bremens Torhüter Christian Ahlers-Ceglarek nach feinem Zuspiel von Leverkusen-Zugang Stefan Reinartz mit einem platzierten Rechtsschuss keine Chance. Stefan Aigner erhöhte kurz nach dem Wechsel auf 2:0 (51.), in der 71. Minute stellte Luca Waldschmidt auf 3:0.

Ohne den verletzten Kapitän Alexander Meier begann Frankfurt fahrig und wenig zielstrebig. Der BSV, im letzten Jahr nur knapp an Eintracht Braunschweig gescheitert, war in der Anfangsviertelstunde gleichwertig. Die Mannschaft von Trainer Klaus Gelsdorf ging beherzt in die Zweikämpfe und kam nach schnellem Umschalten zu ersten, allerdings kaum gefährlichen Abschlüssen.

Mit zunehmender Spieldauer deutete die Eintracht ihre individuellen Qualitäten nun häufiger an, verzettelte sich jedoch oftmals kurz vor dem Strafraum. In der 16. Spielminute vergab Castaignos die erste größere Chance zur Führung. In der 27. Minute lag der Ball dann im Netz, doch der Treffer von Haris Seferovic zählte wegen einer Abseitsstellung nicht. Vier Minuten später war Ahlers-Ceglarek machtlos.

Die Bremer, die auf ihre Mallorca-Urlauber Michel Haskamp und Matheus Wild verzichten mussten, retteten sich mit beherztem Kampf und der Unterstützung des Publikums mit dem knappen Rückstand in die Halbzeitpause. Kurz vor dem Pfiff köpfte Seferovic noch an die Latte.

Während Bremens Torwart nach dem Wechsel immer mehr im Mittelpunkt stand, hatte Frankfurts neuer Keeper Heinz Lindner nun kaum noch etwas zu tun. Der Österreicher konnte damit kaum Pluspunkte im Duell mit Lukas Hradecky um den Platz im Tor der Hessen sammeln. Die Eintracht, die am kommenden Sonntag zum Bundesliga-Auftakt bei Vizemeister VfL Wolfsburg ran muss, tat weiter nicht mehr als unbedingt nötig, hatte das Geschehen aber locker im Griff.

Beste Spieler bei den Hausherren waren Ahlers-Ceglarek und Regisseur Boris Koweschnikow. Bei Frankfurt überzeugten der emsige Marc Stendera und Castaignos.

(sid)
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