| 12.18 Uhr

Achtelfinale im DFB-Pokal
Selbst ein müder Bayern-Kick zieht besser als der Rest

Xabi Alonso trifft mit 127 km/h in den Winkel
Xabi Alonso trifft mit 127 km/h in den Winkel FOTO: dpa, geb hak
München. Während sich Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen einen mitreißenden Pokalfight lieferten, übertrug die ARD den müden Kick zwischen dem FC Bayern und dem SV Darmstadt – bei genauerem Hinsehen ist die Quote gar nicht so schwach.

Trotz einer nur mäßigen Quote hat die Free-TV-Übertragung zwischen dem deutschen Meister und dem Erstliga-Aufsteiger der ARD am Dienstag den Tagessieg beschert. Mit 6,75 Millionen Zuschauern verzeichnete das Erste beim 1:0-Sieg der Bayern einen Marktanteil (MA) von 22,0 Prozent. Zum Vergleich: Münchens Zweitrunden-Erfolg Ende Oktober bei Cupverteidiger VfL Wolfsburg hatten 8,06 Fans vor den Bildschirmen verfolgt. Der Marktanteil lag damals bei 25,1 Prozent.

Die Quote fällt also ab, liegt aber immer noch auf Platz zwei der bislang vier Pokal-Livespiele im Free-TV in dieser Saison. Gladbachs Erfolg beim FC Schalke in der 2. Runde sahen 6,65 Millionen Zuschauer (Marktanteil 21,8 Prozent), den Erstrundensieg der Borussia beim FC St. Pauli im August sogar nur 5,13 Millionen (18,5 Prozent).

Die Debatte um die Spielauswahl der Öffentlich-Rechtlichen gehört mittlerweile zu einer Pokalrunde wie die Auslosung. Neben dem potenziellen Zuschauerinteresse geht es hinter den Kulissen oft auch um die Belange der Rundfunkanstalten. Zwei Spiele fielen bislang ins Sendegebiet des NDR, für je eines hatten der WDR und der Bayerische Rundfunk die Verantwortung.

Bremer Doppelschlag ist zu viel für Borussia FOTO: dpa, rwe hak

Letzterer ist auch am Mittwochabend wieder an der Reihe, wenn der FC Augsburg auf Borussia Dortmund trifft. Der Saisonrekord aus dem Duell Wolfsburg gegen Bayern von gut acht Millionen Zuschauern dürfte auch dann nicht fallen.

(sid)
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