DFB-Pokal-Auslosung: Fürth muss zu den Bayern
zuletzt aktualisiert: 01.11.2009 - 18:23Köln (RPO). Bayern München hat im Viertelfinale des DFB-Pokals ein leichtes Los erwischt. Der Rekord-Pokalsieger empfängt in der heimischen Allianz-Arena Zweitligist SpVgg Greuther Fürth. Das Topspiel bestreiten derweil Werder Bremen und 1899 Hoffenheim.
Drittligist VfL Osnabrück trifft daheim auf den FC Schalke 04 und hofft dabei auf den nächsten Überraschungscoup. Zweitligist FC Augsburg mit dem ehemaligen Gladbach-Trainer Jos Luhukay tritt gegen den 1. FC Köln an.
Die Lose zog am Sonntag in der ARD-Sportschau Frauen-Europameisterin Linda Bresonik vom FCR Duisburg.
Die vier Partien werden am 9. und 10. Februar 2010 ausgetragen. Die Halbfinals finden am 23. und 24. März statt, das Finale steigt am 15. Mai wie immer im Berliner Olympiastadion.
Bayern und Fürth zufrieden
Die Paarungen im Überblick:
BUNDESLIGA - BUNDESLIGA
Werder Bremen - 1899 Hoffenheim
BUNDESLIGA - 2. BUNDESLIGA
Bayern München - SpVgg Greuther Fürth
FC Augsburg - 1. FC Köln
BUNDESLIGA - 3. Liga
VfL Osnabrück - Schalke 04
"Es hätte schwerer kommen können", meinte Bayern-Kapitän Mark van Bommel nach dem vermeintlich leichten Los: "Ich bin froh, dass wir ein Heimspiel haben. Vor eigenem Publikum ein bayerisches Derby - ich bin mir sicher: Das wird ein toller Pokalabend." Auch die Fürther freuten sich über die reizvolle Aufgabe. "Es geht gegen die Nummer eins in Deutschland. Aus der Außenseiter-Rolle ist das eine Riesen-Herausforderung", sagte Trainer Benno Möhlmann. Präsident Helmut Hack meinte: "Das ist sicher die schwierigste Aufgabe und größte Herausforderung für uns. Wir haben noch einige Wochen Zeit, um uns auf die Situation einzustellen. Wir werden vor der bisher größten Kulisse spielen, aber wir müssen uns nicht verstecken."
Leichte Ernüchterung machte sich dagegen in Hoffenheim breit: "Ausgesucht hätte ich mir diese Partie natürlich nicht. Vor allem nicht in Bremen. Uns wäre ein Heimspiel lieber gewesen", erklärte Trainer Ralf Rangnick. Seine Spieler waren ein wenig euphorischer. "Wir hätten natürlich lieber ein Heimspiel gehabt, aber wenn man im Pokal bestehen will, muss man das auch in Bremen schaffen. Wir haben dort etwas gutzumachen", meinte Abwehrchef Marvin Compper. Und Torjäger Vedad Ibisevic versprach sogar: "Wir werden gut vorbereitet ins Spiel gehen und dieses Mal als Sieger vom Platz gehen."
Luhukays Reise in die Vergangenheit
Für die Kölner gibt es in Augsburg ein Wiedersehen mit Ex-Manager Andreas Rettig und dem früheren Co-Trainer Jos Luhukay. "Der 1. FC Köln ist ein Traditionsverein, bei dem ich als Co-Trainer drei schöne Jahre hatte", sagte Luhukay: "Auch Andreas Rettig hat sehr gute Erinnerungen an den FC. Im Heimspiel wollen wir unseren Fans wieder ein schönes und erfolgreiches Pokalspiel bieten und die typische Pokal-Atmosphäre aufkommen lassen."
Kölns Coach Zvonimir Soldo zeigte dagegen Respekt vor der Aufgabe beim klassentieferen Klub. "Es ist eine schwere Aufgabe, da Augsburg eine sehr heimstarke Mannschaft ist. Das haben sie zuletzt mit ihrem 5:0-Sieg im Achtelfinale gegen den MSV Duisburg beweisen", sagte der Kroate: "Gerade im Pokal ist das Heimrecht sehr wichtig und macht den Klassenunterschied wieder wett. Aber wir sind überzeugt, das Halbfinale zu erreichen."
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