Mit zehn Mann im Elfmeterschießen weitergekommen: MSV-Keeper Langerbein der Held
zuletzt aktualisiert: 02.12.2003 - 21:40Regensburg (rpo). Keeper Dirk Langerbein war der Held. Er hielt die Elfer von Knackmuß und Stiegelmair und bringt den MSV Duisburg mit 4:2 i.E. ins Viertelfinale. Nach 90 und 120 Minuten hatte es bei Jahn Regensburg 3:3 gestanden.
Fußball-Zweitligist MSV Duisburg hat mit einem Kraftakt zum neunten Mal das Viertelfinale um den DFB-Vereinspokal erreicht. Die "Zebras" setzten sich im Zweitliga-Duell bei Jahn Regensburg nach einem 3:3 (3:3, 1:2) nach Verlängerung durch ein 2:4 im Elfmeterschießen durch und beendeten damit die Siegesserie der Oberpfälzer unter ihrem Interimstrainer Günter Brandl. Nach dem Rücktritt von Coach Ingo Peter hatte der Zweitliga-Neuling zuletzt zweimal in Folge 3:0 gewonnen.
Vor 8500 Zuschauern im Jahn-Stadion war Dirk Langerbein der Held. Der MSV-Keeper hielt die Elfmeter von Markus Knackmuß und Mario Stiegelmair. Alle vier Schützen verwandelten für den dreimaligen Pokalfinalisten Duisburg, der zuletzt 2001 die Runde der letzten Acht erreicht hatte. Zuvor hatte Abdelaziz Ahanfouf (66. und 90.) nach einem 1:3-Rückstand noch die Verlängerung erzwungen. Dabei mussten die "Zebras" ab der 84. Minute in Unterzahl spielen, nachdem Rafael Kazior wegen einer Notbremse gegen Harry Gfreiter die Rote Karte gesehen hatte.
Miroslaw Spizak hatte den MSV, der zuvor den Oberligisten 1. FC Magdeburg und den Bundesligisten Eintracht Frankfurt ausschaltet hatte, in Führung gebracht (14.). Andras Tölcseres glich jedoch postwendend aus (15.). Dann sorgte der frühere Bundesliga-Profi Altin Rraklli (25. und 47.) für die 3:1-Führung der Gastgeber, die in den ersten beiden Runden gegen den Bundesligisten VfL Bochum (2: 1) und den Oberligisten SSVg Velbert (2:1 n.V.) gewonnen hatten.
Bei den Regensburgern verdienten sich der Doppel-Torschütze Rraklli, der Kanadier Tamandani Nsaliwa und Oliver Straube die Bestnoten. Beim dreimaligen Endspielteilnehmer MSV, der seinen neunten Viertelfinal-Einzug verpasste, überzeugten der Ex-Berliner Rob Maas, Langerbein und Doppel-Torschütze Ahanfouf.
Regensburg: Martin - Kritzer, Stieglmair, Keuler - Nsaliwa, Weinzierl, Knackmuß, Straube - Hutwelker (58. Gfreiter) - Rraklli (63. Willmann), Tölcseres (90. Sträßer)
Duisburg: Langerbein - Schröder (64. Grujew), Drsek, Oswald, Hirsch - Wolters (80. Kazior), Maas (56. Caca) - El Kasmi, Bugera - Spizak, Ahanfouf
Schiedsrichter: Pickel (Mendig)
Tore: 0:1 Spizak (14.), 1:1 Tölcseres (15.), 2:1 Rraklli (25. ), 3:1 Rraklli (47.), 3:2 Ahanfouf (66.), 3:3 Ahanfouf (90.)
Elfmeterschießen: 0:1 Hirsch, 1:1 Kritzer, 1:2 Caca, Langerbein hält gegen Knackmuß, 1:3 Bugera, 2:3 Weinzierl, 2:4 Grujew, Langerbein hält gegen Stieglmair
Zuschauer: 8500
Beste Spieler: Nsaliwa, Straube, Rraklli - Maas, Langerbein, Ahanfouf
Rote Karte: Kazior nach einer Notbremse (84.)
Gelb-Rote Karten: keine
Gelbe Karten: Weinzierl, Knackmuß - Drsek, Oswald, Langerbein, Bugera, Ahanfouf
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