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Finanziell angeschlagener Klub
Pokal bringt Arminia fünf Millionen Euro - aber keine Entspannung

DFB-Pokal: Die größten Sensationen
DFB-Pokal: Die größten Sensationen FOTO: dpa, frg sab
Bielefeld. Arminia Bielefeld hat als Halbfinalist im DFB-Pokal rund fünf Millionen Euro eingenommen. Diese Summe entspricht in etwa dem Etat des Fußball-Klubs für die laufende Drittliga-Saison. Dennoch kann von einer finanziellen Entspannung beim designierten Zweitliga-Aufsteiger keine Rede sein.

"Um wirtschaftlich richtig gut dazustehen, müssten wir noch einige weitere Male in das DFB-Pokal-Halbfinale einziehen", sagte Trainer Norbert Meier nach dem 0:4 im Halbfinale gegen den VfL Wolfsburg.

Aus seiner schwierigen Situation hat der Traditionsclub nie ein Geheimnis gemacht. Erst jüngst hatte man eine Stundung der Verbindlichkeiten bei der Stadt Bielefeld in Höhe von zwei Millionen Euro bis zum 30. September 2016 erreicht. Nachdem 5,3 Millionen Euro in Anteile an der Stadion-Gesellschaft umgewandelt wurden, belaufen sich die Verbindlichkeiten auf 25,7 Millionen Euro.

Immerhin hat sich die Situation nach dem Abstieg aus der 2. Liga im Vorjahr nicht verschärft. Die Sponsoren blieben dem Verein treu und das Publikum auch. Dazu hat der DFB-Pokal beigetragen, aber auch Tabellenplatz eins in der 3. Liga. Für das Spitzenspiel am Samstag gegen den zweitplatzieren Verfolger Holstein Kiel sind bereits mehr als 20.000 Karten verkauft.

(dpa)
 
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