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Rodlerin vor großem Auftritt
Pokalfee Geisenberger fand einfach kein goldenes Kleid

Pokalfee Natalie Geisenberger fand einfach kein goldenes Kleid
Natalie Geisenberger musste sich ihr Kleid von einer Schneiderin maßanfertigen lassen. FOTO: dpa, nic
DFB-Pokalfee Natalie Geisenberger hatte vor ihrem Final-Auftritt am Samstag vor dem Duell zwischen Bayern München und Borussia Dortmund (20 Uhr/Live-Ticker) jede Menge Stress.

Die Sache mit dem goldenen Kleid für ihren Auftritt sei "kompliziert" gewesen, berichtete die Rodel-Olympiasiegerin in der tz.

"Ich habe in etwa 20 Geschäften alle goldenen Kleider probiert, die es gab, aber keines hat gepasst. Ich bin 1,83 m, selbst das längste Kleid war drei Zentimeter zu kurz", sagte die 28-Jährige. Die Rettung: Christina Falke, eine Geisenberger gut bekannte Schneiderin vom Schliersee. Sie habe sich "bestimmt 15-, 20-mal" mit der Spezialistin getroffen, erzählte Geisenberger weiter.

Der knapp 5,7 kg schwere Pokal wird seit 2011 vor dem Endspiel von einer prominenten Sportlerin ins Berliner Olympiastadion gebracht. Als erste Pokalfee kam Schwimm-Ikone Franziska van Almsick zum Einsatz, ihr folgten bis 2015 die Kickboxerin Christine Theiss sowie die Olympiasiegerinnen Magdalena Neuner, Maria Höfl-Riesch und Britta Heidemann.

Geisenberger ist in München geboren und unterstützte die Olympia-Bewerbung 2018 der bayerischen Landeshauptstadt. "Mein Herz schlägt bayerisch", sagte sie, "aber im Finale ist es mir ausnahmsweise relativ wurscht, wer gewinnt." Der Abend werde "ein riesiges Erlebnis", einen Stolperer fürchtet sie nicht: "Das bekomme ich hin, keine Sorge."

(sid)
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