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Fernsehvertrag perfekt: Premiere überträgt DFB-Pokal

zuletzt aktualisiert: 13.05.2008 - 13:15

Frankfurt/Main (RPO). Die Spiele des DFB-Pokals werden in der kommenden Saison auch vom Bezahl-Sender Premiere übertragen. Der Fernsehvertrag zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF sowie Premiere ist perfekt. Dies gab der Verband am Dienstag offiziell bekannt.

 Foto: ddp, ddp
Foto: ddp, ddp

So werden die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft weiterhin und nunmehr bis zum 30. Juni 2012 bei ARD und ZDF ausgestrahlt. Als Novum befindet sich im Vertragspaket der Abschluss mit dem Pay-TV-Sender Premiere, der ab der Saison 2008/09 parallel zu den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten komplett den DFB-Pokal überträgt.

Das finanzielle Volumen der Vereinbarung mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten soll geschätzte 80 Millionen Euro pro Saison für das gesamte Paket (Länderspiele, DFB-Pokal, 3. Liga, Regionalliga, Frauen-Bundesliga) umfassen. Die Profi-Klubs hatten zuvor grünes Licht für das Modell gegeben.

Konkrete Zahlen nannte der DFB zwar nicht, aber Generalsekretär Niersbach betonte: "Durch den Abschluss mit Premiere wird eine zweistellige Millionen-Summe im DFB-Pokal zusätzlich verteilt. Davon profitieren zu 80 Prozent die Vereine des Lizenzfußballs, die ja entsprechend lange im Wettbewerb sind. Der Vertrag beinhaltet außerdem eine Erhöhung der Gelder für die 3. Liga über die für die neue Saison im Rahmen des alten Vertrages zugestandenen 625.000 Euro pro Verein hinaus."

Mit Zustimmung von ARD und ZDF kann der DFB-Pokal schon ab der neuen Saison für den Abo-Kanal geöffnet werden. Angeblich sollen ab August insgesamt 44 Millionen Euro (bislang 31 Millionen Euro) an die Vereine ausgeschüttet werden. Durch eine Staffelung könnte sich diese Summe auf bis zu 50 Millionen Euro pro Saison ab Sommer 2010 erhöhen.

Alle Spiele in der Konferenz

Der Bezahlsender Premiere wird künftig alle 63 Pokalspiele live und in Konferenz übertragen werden. Niersbach: "Wenn also in der ersten Runde zwei Amateurvereine, was ja häufig vorkommt, gegeneinander spielen, wird sogar dieses Spiel live übertragen. Für alle am DFB-Pokal beteiligten Klubs, deren Umfeld und Sponsoren bedeutet dies eine deutliche Verbesserung."

Neben den A-Länderspielen und den Begegnungen um den DFB-Pokal umfasst der bis zum 30. Juni 2012 abgeschlossene Fernsehvertrag mit ARD und ZDF die Übertragungsrechte für die Frauen-Länderspiele, die neue 3. Liga, die künftig dreigeteilte Regionalliga, die Frauen-Bundesliga, den DFB-Pokal der Frauen und den Frauen-Hallenpokal. Die nun getroffenen Vereinbarungen werden laut DFB dem Bundeskartellamt offen gelegt.

DFB-Präsident Theo Zwanziger: "Wir fühlen uns bei ARD und ZDF gut aufgehoben, bekennen uns gerne zu der vom Gesetzgeber laut Staatsvertrag aufgetragenen Verpflichtung, dass die Länderspiele immer im frei empfangbaren Fernsehen übertragen werden. Da ARD und ZDF jetzt schon die WM-Rechte für 2014 erworben haben, außerdem noch für die Frauen-WM 2011, lag es auf der Hand, im Rahmen des bis 30. Juni 2008 laufenden Erstverhandlungsrechts diese Vereinbarung zu treffen."

Es sei das Ziel des DFB gewesen, die wirtschaftliche Situation der Klubs zu verbessern. Deshalb sei nicht um einen entscheidend höheren Preis für die Länderspiele verhandelt worden. Unter dieser Prämisse sei das neue TV-Modell für den DFB-Pokal entwickelt worden, "wofür jetzt nicht nur die hohe Qualität und das schon in der Bundesliga praktizierte Konzept von Premiere zur Verfügung stehen, sondern sich gerade für die weitergehende regionale und lokale Berichterstattung der Frauen-Bundesliga, der neuen 3. Liga und der Regionalliga die Senderstruktur der ARD mit ihren dritten Programmen ideal anbietet", so Zwanziger.

So werden die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft weiterhin und nunmehr bis zum 30. Juni 2012 bei ARD und ZDF ausgestrahlt. Als Novum befindet sich im Vertragspaket der Abschluss mit dem Pay-TV-Sender Premiere, der ab der Saison 2008/09 parallel zu den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten komplett den DFB-Pokal überträgt.

Das finanzielle Volumen der Vereinbarung mit den öffentlich-rechtlichen Anstalten soll geschätzte 80 Millionen Euro pro Saison für das gesamte Paket (Länderspiele, DFB-Pokal, 3. Liga, Regionalliga, Frauen-Bundesliga) umfassen. Die Profi-Klubs hatten zuvor grünes Licht für das Modell gegeben.

Konkrete Zahlen nannte der DFB zwar nicht, aber Generalsekretär Niersbach betonte: "Durch den Abschluss mit Premiere wird eine zweistellige Millionen-Summe im DFB-Pokal zusätzlich verteilt. Davon profitieren zu 80 Prozent die Vereine des Lizenzfußballs, die ja entsprechend lange im Wettbewerb sind. Der Vertrag beinhaltet außerdem eine Erhöhung der Gelder für die 3. Liga über die für die neue Saison im Rahmen des alten Vertrages zugestandenen 625.000 Euro pro Verein hinaus."

Mit Zustimmung von ARD und ZDF kann der DFB-Pokal schon ab der neuen Saison für den Abo-Kanal geöffnet werden. Angeblich sollen ab August insgesamt 44 Millionen Euro (bislang 31 Millionen Euro) an die Vereine ausgeschüttet werden. Durch eine Staffelung könnte sich diese Summe auf bis zu 50 Millionen Euro pro Saison ab Sommer 2010 erhöhen.

Der Bezahlsender Premiere wird künftig alle 63 Pokalspiele live und in Konferenz übertragen werden. Niersbach: "Wenn also in der ersten Runde zwei Amateurvereine, was ja häufig vorkommt, gegeneinander spielen, wird sogar dieses Spiel live übertragen. Für alle am DFB-Pokal beteiligten Klubs, deren Umfeld und Sponsoren bedeutet dies eine deutliche Verbesserung."

Neben den A-Länderspielen und den Begegnungen um den DFB-Pokal umfasst der bis zum 30. Juni 2012 abgeschlossene Fernsehvertrag mit ARD und ZDF die Übertragungsrechte für die Frauen-Länderspiele, die neue 3. Liga, die künftig dreigeteilte Regionalliga, die Frauen-Bundesliga, den DFB-Pokal der Frauen und den Frauen-Hallenpokal. Die nun getroffenen Vereinbarungen werden laut DFB dem Bundeskartellamt offen gelegt.

DFB-Präsident Theo Zwanziger: "Wir fühlen uns bei ARD und ZDF gut aufgehoben, bekennen uns gerne zu der vom Gesetzgeber laut Staatsvertrag aufgetragenen Verpflichtung, dass die Länderspiele immer im frei empfangbaren Fernsehen übertragen werden. Da ARD und ZDF jetzt schon die WM-Rechte für 2014 erworben haben, außerdem noch für die Frauen-WM 2011, lag es auf der Hand, im Rahmen des bis 30. Juni 2008 laufenden Erstverhandlungsrechts diese Vereinbarung zu treffen."

Es sei das Ziel des DFB gewesen, die wirtschaftliche Situation der Klubs zu verbessern. Deshalb sei nicht um einen entscheidend höheren Preis für die Länderspiele verhandelt worden. Unter dieser Prämisse sei das neue TV-Modell für den DFB-Pokal entwickelt worden, "wofür jetzt nicht nur die hohe Qualität und das schon in der Bundesliga praktizierte Konzept von Premiere zur Verfügung stehen, sondern sich gerade für die weitergehende regionale und lokale Berichterstattung der Frauen-Bundesliga, der neuen 3. Liga und der Regionalliga die Senderstruktur der ARD mit ihren dritten Programmen ideal anbietet", so Zwanziger.

Erfreut äußerte sich auch Carsten Schmidt, Vorstand Sport und New Business der Premiere AG, über die Übereinkunft mit dem DFB: "Jeder Fußballfan weiß: Pokalspiele sind Emotion und Drama pur. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir den DFB-Pokal in einer europaweit einmaligen Dimension unseren Zuschauern präsentieren können. Der DFB-Pokal auf Premiere ist wie gemacht für die Premiere Konferenzschaltung."

Als nächstes steht nun die Vergabe der TV-Rechte an der Bundesliga an. Das Bundeskartellamt hatte der Liga am 16. April die Ankündigung der Ausschreibung ermöglicht. Ein Beginn des endgültigen Bieterverfahrens steht aber noch aus.

"Pokalspiele sind Emotion pur"

Erfreut äußerte sich auch Carsten Schmidt, Vorstand Sport und New Business der Premiere AG, über die Übereinkunft mit dem DFB: "Jeder Fußballfan weiß: Pokalspiele sind Emotion und Drama pur. Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir den DFB-Pokal in einer europaweit einmaligen Dimension unseren Zuschauern präsentieren können. Der DFB-Pokal auf Premiere ist wie gemacht für die Premiere Konferenzschaltung."

Als nächstes steht nun die Vergabe der TV-Rechte an der Bundesliga an. Das Bundeskartellamt hatte der Liga am 16. April die Ankündigung der Ausschreibung ermöglicht. Ein Beginn des endgültigen Bieterverfahrens steht aber noch aus.

Quelle: sid

 
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