Wir zeigen Ihnen streitbare Akteure, die von gegnerischen Fans regelrecht gehasst werden.
Eric Cantona sollte man nicht begegnen, wenn er gerade schlechte Laune hat. Der Franzose streckte im Trikot von Manchester United mal einen Zuschauer in Kung-Fu-Manier nieder.
Maik Franz: Als Mario Gomez noch für den VfB Stuttgart stürmte und Franz für den Karlsruher SC spielte, nannte der Torjäger den Verteidiger und Heißsporn einmal "Arschloch". In dessen Zeit beim badischen Klub fiel auch eine handfeste Auseinandersetzung mit KSC-Ersatztorhüter Jean-Francois Kornetzky beim Training. Und der Frankfurter Torjäger Ioannis Amanatidis sagte einmal über seinen damaligen Gegenspieler Franz: "Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Aber viel wird es nicht sein." Mittlerweile sind die beiden Teamkollegen bei Eintracht Frankfurt.
Marco Materazzi gilt als König der Provokateure. Im WM-Finale 2006 provozierte der Italiener Zinedine Zidane zu einem Kopfstoß. Für Materazzi kein Einzelfall.
Foto: Dieter Wiechmann/RP
Toni Schumacher gehört auch in diese Liste. Im WM-Halbfinale 1982 mähte der Keeper den französischen Angreifer Patrick Battiston um. Der Franzose verlor zwei Zähne und das Bewusstsein - Schumacher kommentierte dies auf seine Art: "Dann zahl' ich ihm seine Jacketkronen."
Klaus Augenthaler fiel 1985 negativ auf, als er im Spiel gegen Werder Bremen Rudi Völler unsanft von den Beinen holte. Völler fiel daraufhin fünf Monate verletzt aus. Augenthaler verzichtete auf eine Entschuldigung und ließ stattdessen verlauten: "Mei, was kann ich dafür, wenn der so schnell ist".
Francesco Totti hat es faustdick hinter den Ohren. Bei der EM 2004 spuckte der Italiener dem Dänen Christian Poulsen ins Gesicht. Dem auf dem Boden liegenden Leverkusener Carsten Ramelow sprang er einmal mit voller Absicht in den Rücken.
Thimothee Atouba legt regelmäßig eine provozierende Spielweise an den Tag und will seine Gegenspieler geradezu lächerlich machen. Zudem wurde der frühere HSV-Profi für unfaire Aktionen schon vom DFB-Sportgericht gesperrt.
Josip Simunic wurde unlängst von Hertha-Manager Dieter Hoeneß der Gang zum Psychologen empfohlen. Der Kroate hat sich häufig nicht im Griff, provoziert und foult heftig. Bei der WM 2006 sah er in einem Match sogar drei Gelbe Karten.
Albert Streit ist kein Kind von Traurigkeit. Der Frankfurter neigt zu provozierenden Gesten. Im Kölner Trikot ließ er sich von Duisburgs Trainer Norbert Meier per Kopfstoß niederstrecken.
Franck Ribery legte sich ebenfalls mit dem Bielefelder Publikum an und unterlegte seinen Torjubel mit provozierenden Gesten. Unfein ist das allemal.
Wayne Rooney zeigt sich häufig unbeherrscht. Nach dem Aus in der EM-Qualifikation verprügelte der englische Nationalstürmer einen Fan.
Frank Rijkaard trat einst als Lama auf. Bei der WM 1990 bespuckte der Niederländer Rudi Völler ganz übel. Als Trainer ist er reifer und trockener geworden.
Mario Basler hielt und hält sich mit provozierenden Sprüchen nicht zurück, was sogar die Werbeindustrie entdeckte. Besonders beliebt ist der Sprücheklopfer aber nicht.
Stefan Effenbergs Stinkefinger gegen die Fans bei der WM 1994 ist mittlerweile Legende. Diverse Provokationen hatte "Effe" auch in der Folge in petto. Auch die Justiz beschäftigte sich mit dem früheren Mönchengladbacher.
Filippo Inzaghi bringt die Fans der Gegner des AC Mailand mit seinem Jubel auf die Palme. Nach jedem seiner meist einfachen Treffer, bei denen er oft nur den Fuß hinhalten muss, streckt der Nationalspieler seine Arme weit aus und lässt sich feiern. Noch schlimmer ist jedoch seine Fallsucht, mit er die Gegner wahnsinnig macht.