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3. Liga
Dresden bleibt trotz 0:0 in Halle souverän Tabellenführer

Fotos: Energie Cottbus gewinnt bei Dynamo Dresden
Fotos: Energie Cottbus gewinnt bei Dynamo Dresden FOTO: dpa, te nic
Halle. Tabellenführer Dynamo Dresden bleibt der Dominator der 3. Liga: Im Ostvergleich in der 3. Liga beim Halleschen FC konnte der Ex-Bundesligist allerdings keine drei Punkte einfahren.

Am Ende trennten sich beide Teams torlos. Dresden führt weiterhin souverän die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung vor Erzgebirge Aue an. In den letzten elf Saisonspielen gab es für Dynamo nur eine Niederlage.

Aue auf Aufstiegskurs

Bereits am Freitag hatte Absteiger Aue einen weiteren Schritt zurück in Richtung Liga zwei gemacht. Die Sachsen setzten sich mit 2:0 (0:0) beim VfR Aalen durch und festigten mit 42 Punkten den zweiten Tabellenplatz.

Auch das Überraschungsteam SG Sonnenhof Großaspach (41 Zähler) bleibt nach einem 2:0 (0:0) bei Rot-Weiß Erfurt auf Aufstiegskurs. "Das Spiel stand 70 Minuten auf der Kippe", befand SG-Coach Rüdiger Rehm. Torjäger Pascal Breier (75./83.) schoss Großaspach mit seinen Saisontreffern Nummer zehn und elf zum Sieg.

Im zweiten Sonntagsspiel unterlag Fortuna Köln 2:3 (1:2) gegen Holstein Kiel. Fabian Schnellhardt (4.), Rafael Czichos (9.) und Marc Heider (46.) sorgten für die Tore der Norddeutschen. Marco Königs (8.) gelang das zwischenzeitliche 1:1 für die Südstädter, Julius Biada (88.) traf zum Endstand.

Rostock verpasst Befreiungsschlag

Hansa Rostock hat derweil im Abstiegskampf einen Befreiungsschlag verpasst. Der frühere Bundesligist verlor am Samstag das Kellerduell beim Tabellenschlusslicht Stuttgarter Kickers mit 0:2 (0:1) und bleibt damit als Tabellen-18. auf einem Abstiegsplatz. Fabian Baumgärtel (11.) per Foulelfmeter und Bajram Nebihi (66.) erzielten die Tore für die Schwaben.

"Es war klar, dass es eine brisante Partie für beide Mannschaften wird", sagte Hansa-Trainer Christian Brand: "Leider haben wir dabei vor dem Elfmeter den ersten groben Fehler gemacht."

Auch Preußen Münster darf nach einem turbulenten 3:2 (2:1) beim FSV Mainz 05 II weiter träumen. Die Gäste waren durch einen Doppelschlag von Marcel Reichwein (12./19.) zunächst zweimal in Führung gegangen. Nach Toren von Julian-Maurice Derstroff (14.) und Bundesliga-Profi Niko Bungert (83.) wurde schließlich Felix Müller (85.) zum Matchwinner für die Gäste.

"Sicherlich ist der Sieg glücklich und hart erkämpft", sagte Trainer Horst Steffen: "Mainz hat viel Druck gemacht." Als Tabellensechster hat Preußen damit weiter fünf Zähler Rückstand auf das drittplatzierte Großaspach (41 Punkte), das allerdings auch schon eine Partie mehr ausgetragen hat.

Daneben verlor am Samstag SV Wehen Wiesbaden nach zuletzt neun Spielen ohne Niederlage mit 0:1 (0:0) bei Werder Bremen II. Das Duell zwischen den Würzburger Kickers und dem Tabellenvorletzten VfB Stuttgart II endete torlos.

Verfolger 1. FC Magdeburg kam beim Chemnitzer FC nicht über ein 0:0 hinaus, ebenso wie VfL Osnabrück gegen Energie Cottbus.

(old/sid)
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