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Zweite deutsche Profi-Schiedsrichterin
Hussein feiert am Freitag ihr Debüt in der 3. Liga

Das ist Riem Hussein
Das ist Riem Hussein FOTO: dpa, bth jai
Hamburg. Deutliche Ansprache, viel kommunizieren, mit Humor schlichten: Schiedsrichterin Riem Hussein geht selbstbewusst und mit klarer Linie in ihr erstes Drittliga-Spiel im Männer-Fußball.

Die 35 Jahre alte promovierte Apothekerin leitet am Freitagabend (19 Uhr) die Partie zwischen dem FSV Mainz 05 II und dem 1. FC Magdeburg. "Grundsätzlich wird die 3. Liga eine große Herausforderung für mich", sagte Hussein auf dfb.de: "Das Beste ist, wenn nach dem Spiel gar nicht mehr über uns Schiedsrichter gesprochen wird."

In ihrem Stil sei es ihr wichtig, "authentisch zu sein und zu bleiben", sagte Hussein, die aus Bad Harzburg/Niedersachsen stammt: "Generell versuche ich, mit den Spielern zu kommunizieren. Und ich kann hitzige Gemütszustände mitunter durch etwas Humor entspannen."

Hussein ist nach Bibiana Steinhaus die zweite Unparteiische im deutschen Profifußball. "Sie ist ihren Weg bis in die 2. Bundesliga gegangen. Nichtsdestotrotz achte ich darauf, meinem eigenen Stil treuzubleiben", meinte Hussein, die 2012/2013 als Schiedsrichterin des Jahres ausgezeichnet wurde.

(sid)
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