Toppi: "Man kann über alles reden": Eintracht bestätigt Interesse an Toppmöller: "Ein Kandidat"
zuletzt aktualisiert: 31.01.2001 - 18:39Frankfurt/Main (dpa). Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat am Mittwoch erstmals sein starkes Interesse an Klaus Toppmöller als möglichem Nachfolger für den am Montag entlassenen Trainer Felix Magath zugegeben. "Einer der Kandidaten ist der ehemalige Eintracht- Trainer Klaus Toppmöller, der die Eintracht schon in der Saison 1993/94 betreute", hieß es am Abend in einer Pressemitteilung. "Es wäre doch fahrlässig, wenn ein solcher Trainer nicht auf der Liste stünde", erklärte Sportdirektor Rolf Dohmen, der am Mittwoch die intensive Suche nach einem Magath-Nachfolger startete.
Er habe angefangen, die Kandidaten-Liste "telefonisch abzuarbeiten", so Dohmen. Mit dem derzeit zu einem Privatbesuch in England weilenden Toppmöller habe er lediglich ein Telefonat per Handy geführt - "mehr nicht". Toppmöller selbst hält eine Rückkehr an den Main für nicht ausgeschlossen. "Man kann über alles reden. Es juckt mich schon. Die Eintracht hat mal mit den schönsten Fußball der Liga gespielt. Ich habe mich 1994 dort sehr wohl gefühlt", sagte er gegenüber der "Bild"-Zeitung.
Der 49-jährige Toppmöller, der nach seinem Abgang vom 1. FC Saarbrücken noch bis zum 30. Juni im Sold des saarländischen Zweitligisten steht, wäre nur mit einer Ablösesumme zu haben. Der Club signalisierte bereits Gesprächsbereitschaft, stellte aber die kolportierte Summe von rund drei Millionen Mark in Abrede. Auch Dohmen ließ mehrfach durchblicken, dass eine Verpflichtung des offensichtlichen Wunschtrainers nicht am Geld scheitern würde.
Namen von weiteren Anwärtern auf den Cheftrainer-Posten wollte Dohmen nicht nennen. "Ich beteilige mich nicht an den Spekulationen", sagte der Sportdirektor, der momentan als Interimslösung das Training leitet und am Sonntag im Abstiegs-Duell bei Hansa Rostock auf der Bank sitzt.
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