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| 18.50 Uhr

Neuer Vertrag bis 2020
Lieberknecht bleibt Braunschweig treu

Eintracht Braunschweig: Torsten Lieberknecht verlängert bis 2020
Ein Trainerleben lang Löwe? Bei Ablauf seines neuen Vertrags wäre Torsten Lieberknecht zwölf Jahre im Amt. FOTO: dpa, puc lof
Braunschweig. Eintracht Braunschweig setzt auf Kontinuität. Der Zweitliga-Erste verlängert den Kontrakt mit Trainer Torsten Lieberknecht bis zum 30. Juni 2020. Mittelfristig peilt er mit den Niedersachsen die Rückkehr in die 1. Bundesliga an.

Der der 43-jährige Fußballlehrer verlängerte am Mittwoch seinen Vertrag beim Spitzenreiter der 2. Liga bis 2020. Lieberknecht arbeitet bereits seit acht Jahren als Coach der Eintracht-Profis.

Lieberknecht entschied sich erneut für eine Verlängerung, "weil ich Bock auf weitere Arbeit hier habe". Der Coach sagte: "Ich verspüre große Lust, denn ich habe hier eine großartige Mannschaft, die zukunftsfähig ist."

2013 führte der ehemalige Profi, der seine aktive Karriere vor neun Jahren bei der Eintracht beendete, die Braunschweiger in die 1. Bundesliga. Trotz des sofortigen Abstiegs verweigerte sich der Club den sonst üblichen Mechanismen und arbeitete weiter mit dem Trainer zusammen. Derzeit ist die erst einmal geschlagene Eintracht Tabellenerster - mit zwei Punkten Vorsprung auf Hannover 96.

Lieberknecht widersteht Interessenten aus der Bundesliga

Der Braunschweiger Coach hätte zwischenzeitlich wechseln können, im vergangenen Jahr war er bei Werder Bremen im Gespräch. "Klar gab es mal Nachfragen", sagte Lieberknecht. "Aber ich stehe dafür, dass ich meine Verträge einhalten möchte."

Langfristig will der Coach mit der Eintracht in die 1. Liga. "Natürlich möchten wir irgendwann in die Bundesliga zurückkehren", sagte Lieberknecht, mahnt jedoch zur Geduld. "Die Tabelle hat noch keine Aussagkraft", betonte der Eintracht-Coach: "Was wir sagen können, das ist, dass der Saisonstart eine Klasse-Leistung der Mannschaft ist."

Sein Team hat sechs von acht Spielen gewonnen und bisher nur gegen den VfB Stuttgart verloren. "An jedem Spieltag merkst du, wie schwer die Liga ist", sagte Lieberknecht. "Es ist immer auf Messers Schneide, oft entscheiden Nuancen über Sieg oder Niederlage."

(dpa)
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