Geldstrafe und Platzsperre drohen: Eintracht Frankfurt im Kreuzfeuer der Kritik
zuletzt aktualisiert: 09.12.2002 - 14:56Frankfurt/Main (rpo). Nach dem "Skandal-Spiel" gegen Rot-Weiß Oberhausen (1:0) am Sonntag fordert der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bis Mitte der Woche von den Hessen eine Stellungnahme.
Dem Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt steht eine hohe Geldstrafe sowie eine Platzsperre bevor. Nach Eingang der Stellungnahme wird der DFB höchstwahrscheinlich ein Verfahren einleiten, da die Eintracht-Anhänger als "Wiederholungstäter gelten.
Zahlreiche Fans hatten nach Erwin Skelas Siegtreffer (87.) mehr als ein Dutzend Leuchtraketen auf den Platz gefeuert und dabei die Gesundheit der Spieler leichtfertig aufs Spiel gesetzt. "Die Spieler waren in Gefahr. Ich appelliere an die Fans, dafür zu sorgen, dass diese Wahnsinnigen nicht mehr ins Stadion kommen", meinte Eintracht-Trainer Willi Reimann.
Glück für den aktuellen Tabellenzweiten, dass Schiedsrichter Mike Pickel aus Ettringen gelassen auf die Situation reagierte und das Spiel nach nur fünf Minuten Unterbrechung fortsetzte. "An einen Abbruch hatte ich noch nicht gedacht. Notfalls hätte ich beide Mannschaften in die Kabine geholt, damit sich die Lage beruhigt", erklärte Pickel.
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