1. Bundesliga 16/17
| 19.07 Uhr

DFB-Strafe nach Pokal-Ausschreitungen
Eintracht Frankfurt beantragt Wiederaufnahme des Verfahrens

Ausschreitungen überschatten Frankfurt-Sieg in Magdeburg
Ausschreitungen überschatten Frankfurt-Sieg in Magdeburg FOTO: dpa, ped tmk
Frankfurt/Main. Bundesligist Eintracht Frankfurt hat beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Wiederaufnahme des sportgerichtlichen Verfahrens zu den Vorfällen im Rahmen des DFB-Pokalspiels beim 1. FC Magdeburg beantragt.

Begründet wird der Antrag mit der erfolgreichen Identifizierung eines mutmaßlichen Täters, die am Tag nach dem Urteil erfolgte und die nur aufgrund eines Hinweises aus der eigenen Fanszene möglich wurde.

"Der Ermittlungserfolg, die Umstände, die hierzu führten, und die Erkenntnisse, die wir seither gewonnen haben, sind ganz wesentliche Sachverhaltsfaktoren, die in unserem Verfahren durch das Sportgericht noch nicht berücksichtigt werden konnten. Wir haben daher prüfen zu lassen, ob dies nicht ausreichend Grund bietet, zumindest Anpassungen am bisherigen Urteil vorzunehmen", wird Eintracht-Justitiar Philipp Reschke am Freitag in einer Pressemitteilung der Hessen zitiert.

Fans der Eintracht hatten beim Pokalspiel in Magdeburg am 21. August zu Beginn der zweiten Halbzeit unter anderem zwei Raketen aus ihrem Zuschauerbereich in einen benachbarten Block abgefeuert. Schiedsrichter Markus Schmidt (Stuttgart) hatte das Spiel für rund elf Minuten unterbrochen.

Infolgedessen wurde Frankfurt vom DFB-Sportgericht mit einem Teilausschluss seiner Anhänger für das Bundesligaspiel gegen Bayern München am 15. Oktober und das DFB-Pokalspiel gegen den FC Ingolstadt am 25. Oktober belegt.

(sid)
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